Lehrbuch der pathologischen Anatomie des Menschen und der Thiere / von Adolph Wilhelm Otto.
- Adolph Wilhelm Otto
- Date:
- 1830
Licence: Public Domain Mark
Credit: Lehrbuch der pathologischen Anatomie des Menschen und der Thiere / von Adolph Wilhelm Otto. Source: Wellcome Collection.
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![I Zwanzigster Ahschihitt. §. 230. 405 Schriften u. s. w. B. I. S. 318; — Blane in Transact. of a Society for the Impiove- raciit etc. Loudon. Vol. II. S. 16 und iu Auserlesenen Abhandl. für prakt. Aerzte. B- XX. S. 564 [wie eine Muskatuuss gross nnd scrophulös]; — Meckel D. Archiv f. d. Physiologie. B. 1. S. 644 mit ALb. Taf. V. lig. 4 und 5 [bei einem neunjährigen Kna- ben, wie eine mittlere welsche Nuss gross]; — Tübinger Blätter. B.lll. S. 51 [sehr gross und vollerHydatiden]; — vergrössert wie eine HaseLnuss und entzündlich ver- härtet sähe ich sie zweimal; bei rotzigen Pferden ist sie zuweilen angeschwollen, s. Chabert vom Rotz der Pferde im VoUständ. Handb. der Vieharzeneikunst von Cha- bert, Flandrin und Huzard. Berlin 1798. B. I. S. 370. — Den Trichter sieht man besonders bei der Hirnhöhlenwassersucht sehr erweitert; in einem solchen Falle war sein Eingang bei einem Kinde so weit, dass ein Finger eindringen konnte. s.J. Jeff- ray in London medical Repository. 1822. April. S. 275. — Die Anschwellung des Hirnanliangea beobachteten Raymond - Vieussens JN'ovum vasorum corp, human, sy- stema. Amstel. 1705. S. 248; — de Haen Ratio medendi. T. VI. cap. VI. S. 271; ~ Leveque - Lasource in SedilloVa Journ. gen. de Me'd. T. XXXVIl. S. 368; — Greding a. a. O. S. 282; — Baillie s. Samml. auserl. Abhandl. z. Gebr. f. prakt. Aerzte, B. XX. St. III. S. 483; — Chaussier Proces verbal de la distribution des prix des e'le'- ves sages femmes de Thospice de maternite. 1812. S. 107 [bei einem neugeborenen Kinde grösser als bei einem Erwachsenen];— E. Edholm in Svenska Läkare-Säll- skapets Handlingar. B. I. H. I. S. 32 u. 41; — Horn's Archiv f. med. Erfahrung. 1815. H. III. S. 463 [zu gross, härtlich, innerlich vereitert]; — Opjtert D. de vitiis ner- vorum orgauicis. Berol. 1815. S. 16 [sehr gross mit Eiter angefüllt] ; — Ward in London medical Repository, Sept. 1823. Vol. XX. S. 217; — Rullier in Archives ge- uerales de Medecine. October 1823, S. 302 [wie ein kleines Hühnerei gross],- — i*. Rayer Observations snr les nialadies de rappeudice soussphenoidal du cerveau. ebendas, Nov, S. 350 [1^ im Durchmesser]; — Neumann in Hufeland''s JournaL Jul. 1824. S. 46, INo. XLV [an ihrer Stelle ein grosses Steatom]; — Aöercrombie 2te Ausg. übers, v. G. v. d. Busch. S. 437 [ein Fall von Fowel^ sie war sehr weich und 5 — 6 Mal zu gross] und S. 439 [beobachtet von Hay^ wie eine Wallnuss gross]. -— Vielleicht gehört hierher auch der Fall vonPfeuffer in Henkels Zeitschrift f. Staats- arzneikunde, 1822, H. 3. S. 84 [eine grosse biruförmige Geschwulst aus denl Türkeu- sattcl in das Gehirn aufsteigend]; im anat. pathol. Museum zu Wien sähe ich einen Fall von starker blasiger Auftreibung des Türkensattels wegen Verhärtung und hy- datidöser Anschwellung des Hirnanhanges; ein paar Mal fand ich auch selbst letz- tere etwas angeschwollen und wie es schien entzündet. Bei dieser Gelegenheit be- merke ich, dass ich keinesweges, Mie J. JFenzel Beobachtungen über den Hirnau- hang fallsüchtiger Personen, herausgeg. von Carl Wenzel. Mainz 1810, 4. behaup- tet, den Hirnanhang bei idiopathisch Epileptisch krank und entzündlich angeschwol- len gefunden habe; dies habe ich schon in der Recension von Wenzel in der Jenai- gchcn Literat.-Zeitung angeführt und später immer bestätigt gefunden; dasselbe fan- den Kelch Beiträge zur pathol. Anatomie. S, 103; — Meckel Handb, der menschli^ chen Anatomie. B. III, S. 600, Tind Neumann a. a, O. S> 62; es scheint also, dasa die krankhafte Beschaffenheit des Hiruanhanges bei Epileptischen etwas Zufälliges und eher die Folge als die Ursache dieser Krankheit sey. 19) Bei Augenkranken sind die Sehehügel auch wohl angeschwollen z. B. Böh- mer Observat. anat. rarior. Halae 1766. Obs. III.; — Foid in Medical Communica- tions. Vol. I. 1784; — in mehreren Blödsinnigen fand Serres das vordere Paar der Vicrhügel mehr als das hintere entwickelt, s. Anatomie du Cerveau. T. II. S. 334. Not. 1. Zu grosse Hirngaugliea eahe auch Wenzel de penitiori stractura cerebri. S. 125 u. 1Ü6. §. 230. Die Gestalt des Gehirns ist im Allgemeinen mit der des Schedels conform, und daher eben so oft und verschie- denartig wie diese regelwidrig. Es ist vorzüglich das gro- sse Gehirn, welches man missgestaltet findet; — bald ist seine Länge, seine Breite oder seine Höhe im Allgemeinen](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21071147_0431.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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