Lehrbuch der pathologischen Anatomie des Menschen und der Thiere / von Adolph Wilhelm Otto.
- Adolph Wilhelm Otto
- Date:
- 1830
Licence: Public Domain Mark
Credit: Lehrbuch der pathologischen Anatomie des Menschen und der Thiere / von Adolph Wilhelm Otto. Source: Wellcome Collection.
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![eißem Kinde, dem aas der Herzgrabe die Arme und Beine eineg Parasiten hervor- hingeu No. 2913, durchaus keine Nerven auffinden und vermisste sie etnmal bei ei- nem Kalbe, zweien Gänsen und mehreren Hühnern in den am Becken angehefteten überzähligen Füssen, auch ein paar Mal bei Kindern in einem sechsten Finger; — Mayer fand bei einem Parasiten an der Brust eines Kindes in dessen Annen und Beinen keine andre Nerven als einen feinen vom Plexus renalis kommenden Faden, s. in V. Gräfe's u. v. Walthefs Jonrn. d. Chir. 1827. B. X. H. I. S. 44. 5) Prochaska fand bei einem cyklopischen Kinde nur das 3te, 7te und 8te Ner- venpaar , s, Abhaudl. der böhm. Gesellschaft, Jahrgang 1788. Prag 1789. S. 230 ff.; — Carlisle vermisste bei einem Lamjne ohne Gesicht mit dem grossen Gehirne auch alle Nerven, nur das 6te u. 7te Paar fanden sich, s. Philos. Transact. 1801. P. I, S. 139—144; — bei einer Schaafmissgeburt ohne Gesicht und mit ganz kleinem Sehe,- del, in welchem nur der hintere Theil des Gehirnes vorhanden war, sähe ich die sechs ersten Nervenpaare ganz fehlen; — bei einem cyklopischen Hunde vermisste Magendie die 5 vordem Nerveupaare 9. Journal de Physiologie. T. I. No. IV. S. 374; und in einem cyklopischen Lamme Meckel die fünf ersten Nervenpaare, s. Ar- chiv für Anatomie u. Physiologie. 1826. No. II. S. 263; — Klinkosch sähe bei einem Kinde mit einem Auge, ohne Nase und mit andern Verunstaltungen des Gesichts die sechs ersten Nervenpaare fehlen, doch waren die äussern Zweige des innerlich, feh- lenden fünften Paares vorhanden, s. Progr. quo auatomen partus capite monströse proponit. Prag. 176S. 4.; — rec. in Diss. med. select. Prägens. Vol. I. No. XII. S. 199 ff.; — bei einem Kinde ohne Lungen fehlte das 2te, 3te, 4te u. 6te Nervenpaar, s. Malaearne I, Sistemi del corpo umano e la reciproca influenza loro indagati. Padova 1803. 4. S. 90; — bei einem Kinde mit Mangel des rechten Auges, der Nase, und mit andern Missbildungen des Gesichtes fehlten auf der rechten Seite der Ite, 4te u. der 6te Nerve ganz, s. Rudolphi in den Abhandlungen der Akademie d. Wis- senschaften in Berlin für das Jahr 1814 u. 1815. Berlin 1818. S.185 ff.; — TieJemann sähe bei einem Hunde ohne Augen das 2te, 3te, 4te u. 6te Nervenpaar fehlen, s. Zeitschrift für Physiologie. B. I. H. I. S. 76; — in Missgeburten mit sehr unvoll- kommenem Gesichte, mit Mangel des Unterkiefers u. s. w. fehlen einzelne Aeste des tuufteu Paares, und auch wohl andre zum Gesichte gehende Nerven. 6) Dies rührt wohl daher, dass der Riechnerve aus dem oft durch Wasser kran- ken Torderu Theile des Gehirns entspringt, und anfangs hohl und mit den Si^ten- ventrikeln in Verbindung ist. Die Riechnerven fehlen nicht allein in allen cyklopi- schen Missgeburteu, welche bekanntlich keine Nase oder statt deren nur eine Art Rüssel,haben [ich fand dies in mehr als einem Dutzend solcher Fälle, die ich unter- suchte, bestätigt], sondern auch bei den der (3yklopie sich nähernden Missbildungen mit zu nahe stehenden Augen u. a. w., g. der Mecensent von Tiedemann in der mcdic, chir. Zeitung 1825. No. 47. S. 408 und ich bei einer Schweinsmissgeburt No. 8812 des hiesigen Musci, ferner zuweilen bei andern Missgeburten mit verkümmertem Ge- sichte überhaupt und der Nase im Besondern, wie ich bei zvyeien Lämmern No.2950, 8021 und bei einem Kinde No. 8297 der hiesigen Sammlung und Sömmerring bei ei- nem Kinde mit nur einem Nasenloche und sehr kleiner Siebfläche des Riechbeins, s. D. de basi encephali in Ludwig''s Scriptores neurologici minores. T. II, S. 4 und zu Baillic. S. 263. Anmerk. 563 fand; — dann auch zuweilen bei Hemicephaleu, s. Mon- stror. sex humanor. anat. et physiol. disquisitio Francof. 1811 im ersten, zweiten u. nach wiederholten Untersuchung auch im vierten Falle, — Seltene Beobachtungen H. I. S. 13 u. 47, endlich auch seitdem noch bei einigen Hemicephalen der hiesigen Sammlung. Patrix Traite sur le cancer et sur les maladies des voies uterines, in Considerations generales. S. XVIII.; — C. J5?. Rudolphi Moastror. trium praeter na- turam cum secundiuis coalitorum Disquisitio. Berol. 1829. 4. c. tab. III. aen. [in drei Fällen]; — endlich auch nicht ganz selten bei Kindern mit Hasenscharte u. Wolfs- rachen z. B. Lavagna in Giornale di Medicina prat, da Brera. 1813. Vol. IV. Ab schnitt III.; — Tiedemann in drei Fällen, s. Zeitschrift für Physiologie. B. I. H. I. S. 72 ff,; — Blandin, welcher beim Wolfsrachen sie jedes Mal will fehlen gesehen haben [s. v. Frorieps Notizen. B. XVI. S. 64] was jedoch keinesweges der Fall ist, da ich in 13 Fällen von starkem Wolfsrachen mit Hasenscharte nur in 5 Fällen und zwar bei No. 2328, 2888, 2891, 2898 u 2939 meines Verzeichnisses die Riechner- ven vermisste. 7) Valentin in Eph. Acad. Nat. Cur. An, IX. u. X. S. 429; — Rosenmüller de uervorum olfactorior, defectu Prögr. zu v, Martins D. de lepra taurica. Lips. 1816,](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21071147_0482.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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