Das System der Skiaskopie und Ophthalmoskopie vom Standpunkt der physischen, physiologischen und geometrischen Optik / by Hugo Wolff.
- Wolff, Hugo.
- Date:
- 1906
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Credit: Das System der Skiaskopie und Ophthalmoskopie vom Standpunkt der physischen, physiologischen und geometrischen Optik / by Hugo Wolff. Source: Wellcome Collection.
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![stattfindet, jener dem Augenspiegellochrande gleichsam adhärierenden achsenkonzentrischen Zone (§§ 2, 2 a, 8, 10, 16) von Lichtkegeln liegen jetzt nicht, wie vorhin, in der Ebene der Augenspiegellochperipherie, sondern z. B. mehrere Millimeter davor oder dahinter, so dass alle schmalen Kegel dieses, den achsenkonzentrischen dunklen Raum um- hüllenden, Lichtmantels an der Augenspiegellochperipherie vorbei und zur Beobachternetzhaut gelangen. Infolge der Spiegeldrehung von oben nach unten sei wieder der Lichtfleck in der Netzhaut des untersuchten Auges nach unten und demnach die in der dicht vor dem Augenspiegel gelegenen * 5 J t Fig. 2. Fernpunktebene sich kreuzenden Lichtkegel achsenkonzentrisch um den dunklen Raum herum nach oben gewandert, bis noch eben ein letzter voller Lichtkegel am Augenspiegellochrande vorbei in das Beobachter- augfe o-elaneft. Der Augenspiegel stehe in Fig. 2 etwa 10 mm vor dem Hornhautscheitel des Beobachterauges, der Fernpunkt 5 mm weiter entfernt vor dem Augen- spiegel. Beide Objekte können nach den elementaren Abbildungsgesetzen nicht an der Beobachternetzhaut abgebildet werden, da sie nahe dem vorderen Brennpunkte desselben (<pi = 13,5 mm vor dem Hornhaut- scheitel [Helmholtz-Auge, Ferneinstellung]) liegen. Vom Augenspiegel wird, unter Zuorundelegung des Helmholtzschen für die Ferne akkommo-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21641729_0_0022.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


