Volume 2
Versuch einer Kritik der Echtheit der Paracelsischen Schriften / von Karl Sudhoff.
- Karl Sudhoff
- Date:
- 1894-1899
Licence: Public Domain Mark
Credit: Versuch einer Kritik der Echtheit der Paracelsischen Schriften / von Karl Sudhoff. Source: Wellcome Collection.
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![Vnd ist am Ersten zuuerstehen, Das die Speiß, so sie nach einem anderen proceß gebraucht würt, soll mit artzeney berait werden, ion . [33a] ... Vnd were vnsser wunsch von Gott, Das wir ohne verschmehung der idioten, solten schreiben von labore sophiae. waß allein vnsser experientz außweiset x So müssen wir schweigen vnd dulden, Das groß wunder labor so- 'phiae, Darin terra sancta reseruirt ic Ach so wir hie schweigen müssen, wöllen wirs in vnsser gemüt, vnzerbrochentlich an- schreiben ewig ohn endt bey vns zu bleiben, vnd vns das leben on ein Termin setzen. Darbey wir also genug de vita longa entdeckt haben den vnsseren vnd den hohen, Die da anzünder seindt aller subtiliteten. Finis Appendicis. u Wir haben es also hier mit dem einen Buch De Lonsa Vita zu. zu thun, welches meistens mit zu den Archidoxen gerechnet wird, Huser 4°-Ed. VI S. 115—136; Fol’.-Ed. I S. S30—838. Was hier, wie in dem Cölner und Strassburger Drucke von 1570 (Theil I No. 121 und 118) als „Appendix“. bezeichnet wird, ist die „Schedula imposita“, ein von Hohenheim auf einen besonderen Zettel geschriebenes Einschiebsel, dem Toxites schon 1574 seinen richtigen Platz angewiesen hatte (vgl. Theil I No. 158 S. 271); Huser ist dieser Anregung fast ganz gefolgt (4-Ed. VI 8. 180-132). | | Rn; Der Text unserer Handschrift steht dem des Toxites von 1570 (Theil I No. 115) am nächsten. Des öfteren hat unser Schreiber Lücken gelassen, wo er ein Wort nicht lesen konnte; einige mal hat auch Toxites an derselben Stelle eine Lücke angemerkt, meistens hat er aber seine Lesung einfach in den Text gesetzt. Daß an allen den Stellen, wo unser Mser. eine Lücke gelassen hat, die ursprüngliche Vorlage schwer zu lesen war, zeigt sich darin, dass dort jedesmal die verschiedenen Drucke der Archidoxen sehr abweichende Lesungen bieten. | Jedenfalls beruht unsere Handschrift auf einer handschriftlichen Vor- lage, wenn’ sie auch den Schriftzügen nach wohl nach den ersten Drucken von 1570 fallen könnte, wahrscheinlich aber in dieselbe Zeit fällt. Der weitere Inhalt unseres Sammelbandes hat mit Hohenheim nichts zu thun. Interessant ist besonders ein Consilium des (der Alchemie geneigten) Nürnberger Arztes Dr. Johann Magenbuch vom 2. Juni 1529, eine Abhandlung über: den „Scharbock* von D. Johann Bachoffen „genannt Echtigo“* von Cöln, das Lob Cardo bene- dictj u. s. w. ;](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b3371499x_0002_0120.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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