Volume 2
Versuch einer Kritik der Echtheit der Paracelsischen Schriften / von Karl Sudhoff.
- Karl Sudhoff
- Date:
- 1894-1899
Licence: Public Domain Mark
Credit: Versuch einer Kritik der Echtheit der Paracelsischen Schriften / von Karl Sudhoff. Source: Wellcome Collection.
159/838 page 143
![Bl. 66a— Ob Liber VI de Archidoxis Magicis . De Compo- sitione Metalorum. | Es ist nit Minder dz die Compositiones der Metaln groß ding wirckhen in den Ibernatürlichen dingen, das in viel vnd Mani- cherlery weg zu beweisen ist, ..... Wenig von Huser 4-Ed. X Appendix S. 124—130 abweichend und dann öfters mit Theil I No. 142 übereinstimmend. — Bl. 71 und 72 unbe- schrieben. Sodann folgt geschrieben von der 2. Hand und von der ersten mit der Ueberschrift versehen: Bl. 3a—75 Liber VII Archidoxis Magie De Sigillis plane- tarum. Nun ist nitt minder die Sigil der planetten haben Auch grosse krafft vnd tugendt, so die nach himlischem lauff, vnd zue rechter Stundt vnd zeitt gemacht vnd bereit werden...... Von Huser S. 151—138 nur geringe Textabweichungen zeigend;, die Zahlen der Sigille stimmen, soviel ich vergleichen konnte, mit denen in der Baseler Ausgabe von 1572 (Theil I No. 142) überein. Bl. 79 unbeschrieben; Bl. 80a—145a ist sodann von einer dritten Hand eine Abhandlung über die Grade der Thierkreisfiguren ohne - Autornennung geschrieben; Bl. 145b— 146b unbeschrieben; auf Bl. 147a bis 154a hat darauf der erste Schreiber allerlei alchemistische Recepte geschrieben, wobei er sich zweimal auf Hertzog Philippsen von Bayrn, Pischoffis zu Freysingen beruft (der eins „seinem Vettern Pfaltz- graffen Otthainrich mitt aigner hand für bewärt zuegeschrieben“) und einmal auf D. Joan : Pontanus (vgl. Theil I S. 330) und Paul Hess; Bl. 154b. unbeschrieben: Bl. 155a von einer vierten Hand ein „Cementum“. Bl. 155b unbeschrieben. Es folgt darauf wieder von der ersten Hand geschrieben: Bl. 156a—158a Extractum Mercurii corporis ex omnibus metallis Th. Paracelsj. Außziehen des mercurii aus den Metallen, ist nichts anders dann derselben Rasoluierung, oder In Ir erste Materj zubringen, dz ist, Inn ainen lebendigen mercurium'wie er Inn der Erden vor der metallen erschaffung gewesen. Nämblich ain feuchter schleimiger dunst, der Inn sich hellt vnsichtbar mercurium et sulphur der Natur, welche ain anfang sein aller Metallen . Diser .... mercurius wirdt auff diß weis gemacht, vnd soll mit fleis erkhant werden. | Rp. iiij & mercurü .T. mit vitriolum, Salpeter vnd Alaun subli- mirt, [Salmiak] der gar schön weiß, vnd .3. mal mit saltz sublimirt sey, @ ij Reßnerj |?] vnder ainander vnd sublimiert,](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b3371499x_0002_0159.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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