Volume 2
Versuch einer Kritik der Echtheit der Paracelsischen Schriften / von Karl Sudhoff.
- Karl Sudhoff
- Date:
- 1894-1899
Licence: Public Domain Mark
Credit: Versuch einer Kritik der Echtheit der Paracelsischen Schriften / von Karl Sudhoff. Source: Wellcome Collection.
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![vnd so es khait worden ist, so khör mitt ainer feder, oder mitt ainem hasenfuss herab wz sublimirt ist, dz vbrig sublimire wieder wie vor, solches thue .4. mal, oder so lang biß sich nitt mehr: auf sublimiert ...x...L Sulphur metallorum....... Crocus auß den Metallen........ welcher durch die gradus des Feuers zum .d. mall sublimiert Inn ainen liquorem oder q. e. aurj warhafltig transmutiert wirdt, wer denn vill grosse ding thut. (Darauf. folgt noch eine „agua mercurialis“ auf 7 Zeilen, welche nicht zu dem Vorhergehenden zu gehören scheint). Im Texte finden sich mehrfach kleine Lücken mit .... bezeichnet, wo der Schreiber seine Vorlage wohl nicht lesen konnte. Wir haben es hier mit einem Para- celsischen Schriftstücke zu. thun, welches 1590 von Huser zum ersten Male gedruckt wurde (Bd. VI S. 437—440) und zwar lateinisch „ex manuscriptis aliorum“ mit dem ausdrücklichen Hinweis „zuvor nit ge- druckt“. Der Text stimmt im Allgemeinen ‘mit Huser,''nur fehlt der 2. Absatz auf S. 437 „Reductio—mercurialis“ und der 3. Absatz des Ab- schnittes „Sulphur metallorum“ von „Extractio—erudis“. Für den letzten Satz des ersten Abschnittes (Habebis—reuelandus) schreibt das Mser. „Mereurius vite [?] aur plurimum efficax in morbis desperatis, et est plane miraculosum et celestis“. Ein Wolfenbütteler Extravagancodex (siehe unten No. 76) hat den ersten Abschnitt gleichfalls deutsch über- liefert, weicht aber von dem unsern vielfach ab und steht dem Latein Huser’s näher als unser deutscher Text, stammt auch aus viel späterer Zeit. Es ist recht wohl möglich, sogar höchst wahrscheinlich, dass unsere Handschrift den ursprünglichen deutschen Text bewahrt hat, während Huser nur eine lateinische Bearbeitung benutzen konnte. Die Echtheit freilich ist damit noch nicht entschieden. Den Rest der Handschrift nehmen Recepte verschiedener Hand ein, theilweise auf verschiedenes Papier geschrieben und mit Zusätzen der ersten Hand hie und da versehen, Recepte medicinischer Art, aber auch kosmetische, Back- und Ben rächpte U. 8. W. 46: Wolfenbüttel, herzogl. Bibliothek, 115 Mst. Blankenbur- gense. 29 -+49 Bl. Folio. Alles von einer Hand 15901600 geschrieben. Der erste Theil der Hdschr. scheint unvollständig zu sein; er enthält folgendes Paracelsische: Theophrasti. Paracelsi Liber De Signis Zodiaci. Et Mysterüs Eorum. | Es wirdt nicht Hi sein, So dise vnnser Schrifften in tag Bd. werden, dz sich treff A viel...](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b3371499x_0002_0160.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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