Volume 2
Versuch einer Kritik der Echtheit der Paracelsischen Schriften / von Karl Sudhoff.
- Karl Sudhoff
- Date:
- 1894-1899
Licence: Public Domain Mark
Credit: Versuch einer Kritik der Echtheit der Paracelsischen Schriften / von Karl Sudhoff. Source: Wellcome Collection.
215/838 page 199
![seegen vnd willen, nach seinem gefallen geben welle . Amen. Ihr Römischen Königl. Mayst ... Diener Johann Christiann 'vonn Wildeck. Da ein Tractat von Hohenheim gleichen Titels aber andern Inhalts sogar von Huser’s Erben in den Appendix des 2. Bandes der Folioausgabe aufgenommen ist, den wir in eigenthümlicher Gestalt auch handschrift- lich antrafen (vgl. No. 67 und 71), wollte ich diese kurze Kennzeichnung des vorliegenden Tractates nicht unterlassen. Man vergleiche auch die Schlussbemerkungen zu No. 73. 71. Wien, Hofbibliothek, Ms. 11428 („Med. 24*). 233 BIl. Fol’. aus dem Anfange des 17. Jahrhunderts von verschiedenen Händen geschrieben. Auf dem vorderen Einbanddeckel die Jahr- zahl 1753 wie bei Ms. 11114 und 11115 (No. 11 und 12). Es sind Collectaneen alchemistischer, technischer, pharma- ceutisch-chemischer Art, allerlei Kunststücke u. s. w. Manches Zauberische und Incantatorische ist durchstrichen und unleser- lich gemacht. Bl. 16a Turbit minera Bodenktent. welche sich in seinem „Philos. rhatschlag zu curiren Pestilentz“ 1577 nicht findet (vgl. Centralbl. f. Bibliothekswesen 1893 S. 319). Bl. 27a Ex libello Theoprasti [!] praeparationum proba mer- curü Saturn), welche nicht in dem genannten Buche steht und in der Gestalt bei Huser überhaupt sich nicht findet. Bl. 90b—91a Zenechton bonum Rp. 16 lot Arsenici alibi [!| 8 lot Arseniei rubei aut flauj 4 lot Auripigmentj 4 lot Bolj Armenae Alles besonder fein klein gerieben, vnd zusammen gemischt, mit knoblauch safit ange- feuchtet, breit rundt küchlein darauß gemacht mit Wachalter vnd Agstein Öle ana vberstrichen, vnd also in ein kattock vor- -nähet an halß gehengkt. Aliud ex Manu scripto Theophrasti desumtum. Rp. Kröten so an der lufft gedorret vnd zum kleinesten zerrieben 3 ij Arse- nici albi et Rubei ää& 3s. Radicis Diptanis, Tormentillae ana ij quintlen, Perlarum non perforatarum j quintlen Corrallorum Hiacinth. Smaragd. ana ein halb quintlen, Croci orientalis 91] Impastirs mit Gummj Tragacanto, darauß mach Zeltlein eines Böhemischen g[roschen?] breit in forma cordis darnach in roht seiden genehet vnd angehenket, ad regionem cordis . Resistit quouis Veneno. Seit Hohenheim in „De Peste“ (zuerst gedruckt 1564, Theil I No. 60) a](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b3371499x_0002_0215.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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