Volume 2
Versuch einer Kritik der Echtheit der Paracelsischen Schriften / von Karl Sudhoff.
- Karl Sudhoff
- Date:
- 1894-1899
Licence: Public Domain Mark
Credit: Versuch einer Kritik der Echtheit der Paracelsischen Schriften / von Karl Sudhoff. Source: Wellcome Collection.
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![handschriftlich noch nicht begegnet, noch weniger ein vollständiges Mser. in der Originalgestalt, wie dasselbe in Neuburg an der Donau verwahrt - wurde, vgl. Einleitung S.5 und S. 33 No. (10). S. 345—351 Ex Libro de Superstitionibus et Ceremonjjs. XIV: Aufs der einfalt der Menschen, kommen viel grosse supersti- tiones vnd böse ding, das, was von weisen zur gedechtnus, -bildnus, gemacht vnd geordnet, sie ein. Aberglauben drauf schöpffen : Als in Veteri Testamento was Aaron vnd andere geordnet, Bildt, Sarch, Althar ıc. aufs Gotts geheils, vnd von wegen grosser bedeutnus, das haben viel aufs dem gemeinen Mann für Gott selbst gemacht [„geacht“ No.88] ......... a RR NE Drum alle ding inn Gott vnd inn der schrift gegründ sein sollen, wie dann ich auch dieses vnd alle meine philosophia i. e. doctrinam nur auf die schrifft gegründt wil haben, vnd wie philosophia ein anfang aller gelertikeit, also sacra scriptura ein anfang philosophiae vnnd nimm. hiemit inn diese vnd allen meinen schrifften vnd Philosophia die Zeugnus nur auls der schrifft, das ich der Philosophia weg darinnen füre, vnd yhr nit zewider bin, sondern mich erfrewe inn den dz sie mir also bekant ist, euch dermassen auch bekannt zu- machen, dann es ist weytter auff der zeitt, dann es noch seidher dem todt Christi nie gesein ist. — Wir haben es auch hier wieder mit einem Auszug zu thun; den vollständigen Text gibt Huser Bd. IX S. 225—240 „auß Theophrasti eigener Handschrifft, Zuvor niemals in Truck ausgangen“ und mit Huser übereinstimmend der Codex palatinus 476° (No. 90 Bl. 200 — 209). Flöter hat dies Werkchen auch gekannt; er citirt auf S. A,’ der „Phi- losophia Magna“ in der Vorrede (Theil I No. 86) den Schluss desselben mit unserer Handschrift und mit Leiden und Greifswald (No. 88 und 106) vollständig übereinstimmend, während er bei Huser und im Codex palatinus recht erheblich abweicht. Der summarische Auszug unseres Görlitzer Schreibers gibt zwar vieles mit dem Original wörtlich über- einstimmend, entfernt sich aber in seinen Kürzungen doch sehr vielfach im Wortlaute völlig von seiner Vorlage. Vgl. auch die Einleitung S. 11 und 8.38 No. (11). | | S.351—359 Ex Libro de Nupta, de Alienis rebus non concupi- scendis. | | XLV1. Es ist nit volkommen aufs dem licht der Nathur zu Leben vnd regiren 2. Sondern zu dem seeligen leben, ist noch ein ander Ewigs licht, das Vns lernett alle ding der Nathur, so vns ein- gegeben nach Gottes willen, volkommen zu verfertigen, ohne](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b3371499x_0002_0279.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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