Volume 2
Versuch einer Kritik der Echtheit der Paracelsischen Schriften / von Karl Sudhoff.
- Karl Sudhoff
- Date:
- 1894-1899
Licence: Public Domain Mark
Credit: Versuch einer Kritik der Echtheit der Paracelsischen Schriften / von Karl Sudhoff. Source: Wellcome Collection.
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![[57b] Die fünfftenn zwey gebott . Dü solt nicht Ehe brechenn vnndt solt keines andernn gemall begerenn. Da gibt Gott zwey gebott Eins Inn die werckh, das ist du solt nicht Ehebrechenn . Das ander Inn den geist, dz ist du solt keines andern gemall begerenn, diese zwey gebott sindt Nur Ein gebott, allein dz sie sich scheidenn, Inn dem, dz ein denn menschenn selbst antrifit Im Leibe das ander Im Geist ..... Ein itzlicher mensch soll so Er kompt aüff seine tag Inn der Ehe lebenn ... also wz sich vnterstehet die Jungfrauschafft zu behaltenn, vnndt die Reinigkeytt ihnn die Jungfrauschafft legt, das ist ein Ehebruch, denn gott will deiner Jungfrauschafft nicht, Sondern die frucht von dir, denn er hat seine Eigene mutter nicht vbersehenn, Sie hat ihnn mussenn geberenn, Also desgleichenn soll ein Jegliche Jungfrau, darumb sie vff der welt ist ihrenn Mann nemen .... vnd die luciferische gleisnerey, der sich derselbenn Jungfrauschafft schetzenn besser dann die nach denn gebotenn gottes lebenn Inn der Ehe, dieselbige prae- sumption vndt sich selbst achtung vnndt Erhaltung ist der weg zu der hellenn, denn kein mensch soll sich aus der ordnung scheidenn durch welcher gott denn weg geen himell geordnet hatt, vnndt die Ehe gebottenn ... Ihr verfluchtenn Munchenn vnndt Nonnen, der teüffell hat Euch Erdacht vnndt nicht Gott, dann all Euer Ordnung seindt aus dem teüffell ...... welcher Inn der Ehe lebt der lebt nach denn zehenn gebottenn gottes, welcher aber nicht Ehlich ist, der ist Ein Ehebrecher, vnndt nicht vbel wer dz geredt dz ich spreche, dz allein der Ein Ehebrecher wer, welcher Inn die Ehe nicht wolte vnndt fleuchet die Es wer durch reinigkeit seines Leibes oder sonst mit hurenn furenn vnndt vnndläuffenn [?] vnd sprech dz die nicht Ehebrecher weren, die aus der singen [!], dann Es sindt Etliche vrsachenn, die woll zu beiden [!], dieselb ich Euch Inn dem andern auch [! statt. „buch“] der zehenn gebott gottes annzeigenn will mit mehrem verstandt, wie denn die Euangelistenn auch weysenn Inn - solehenn Punctenn. Hie Endt sich dz Erste buch Fe auslegung der ohannı | | gebott gottes durch Theophrastum Hohenheimium Doctorem. Es folgen noch 4 unbeschriebene, unbezeichnete Blätter. Der Schreiber hat ziemlich nachlässig und unaufmerksam geschrieben; man- ches ist im folgenden Manuscript im Einzelnen besser gegeben als hier. Weitere Bemerkungen siehe am Ende. der folgenden Nummer, |](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b3371499x_0002_0319.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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