Licence: Public Domain Mark
Credit: Die descriptive und topographische Anatomie des Menschen. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by the Augustus C. Long Health Sciences Library at Columbia University and Columbia University Libraries/Information Services, through the Medical Heritage Library. The original may be consulted at the the Augustus C. Long Health Sciences Library at Columbia University and Columbia University.
17/636
![VORWORT zun SIEBENTEN AUFLAGE. \\ ieder, wie vor sieben Jahren, habe ich einen zweimonat- lichen Aufenthalt in Wien dazu benutzt, um diesen Atlas zu ver- vollkommnen, indem ich Fehler verbesserte, viele Abbildungen änderte und eine Anzahl neuer hinzufügte. Wieder hatte ich mich der that- kräftigen Hilfe meines Freundes, Herrn Prof. E. Zuckerkand], zu erfreuen, wofür ich ihm an dieser Stelle Dank sage. .Mein aufrichtiges Bestreben geht dahin, einen möglichst fehler- freien Atlas herzustellen: denn dass ein solches Werk überhaupt tadellos gemacht werden kann, möchte ich als eine Unmöglichkeit betrachten. Die Auffassungen der tüchtigsten Anatomen schwanken eben und verändern sieh mit der fortschreitenden Erkenntniss der Thatsachen. Ich verweise nur auf die Gesichtsmuskeln, auf den Verlauf des Bauchfells, auf den Descensus testiculorum. In vielen Dingen hat die Auffassung eines tüchtigen Beobachters und Denkers höheren Werth, als die schablonenhafte Anschauungsweise der Mehrheit. I»i ilie Histologen heute darüber einiu' sind, dass die sogenannten Lymphdrüsen keine epithelialen Bildungen, demnach keine Drüsen sind, möchte ich an Stelle der irrigen Bezeichnung Glandula lymphatica den in englischen Anatomien längs! eingebürgerten Namen Ganglion lymphaticum« empfehlen, deutseh Lymph- knoten« und Lymphknötchen«. An Stelle der gleichfalls irrigen Bezeichnung »adenoides Gewebe wird »Lymph-Gewebe wohl genü; ■ Wien, im Juli 1890. C. Heitzmann.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21219175_0017.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


