Anleitung beim Studium des baues der Nervösen centralorgane im Gesunden und Kranken zustande / von Dr. Heinrich Obersteiner.
- Heinrich Obersteiner
- Date:
- 1892
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Credit: Anleitung beim Studium des baues der Nervösen centralorgane im Gesunden und Kranken zustande / von Dr. Heinrich Obersteiner. Source: Wellcome Collection.
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![der Gefässe der Windungen des kleinen (Jehirns. Dissertation. Erlangen 1857. A. Meyei-, Ueber Faserschwund in der Klcinliirnrinde. Arch. f. Psvcli. XXI. Bd. Irmne, Lancet 1877. Ebstein, Grosses Osteom, d. 1. Ivleinhirnhemisph. Mrchow's Arcli. 184:9. G-amer, Ueber Kleinliirnatrophie. Allg. Zeitschr. f. Psych. 48. KirrMoß] Ueber Atrophie und Sklerose d. Kleinhirns. Allg. Zeitschr. f. P.sych. 12. Bd. Hess J., Zur Degeneration d. Hirnrinde. Wien. med. Jahrb. 1886. Bergmann, Untersuchungen an einem atrophischen Cerebellum. Zeitschr. f. ration. Med. III R. II. Bd. Bellonci. Centributo air istologia del cervelletto. Atti dei Lincei 8er. III. Vol. IX. Hadlich, Ueber varicöse Hypertropliie. Yirchow's Archiv. 46. Bd. Roth, Verkalkung der Purkinje'schen Zellen. ^ irchow's Arch. 53. Bd. H^cHse/f, Beitrag zur Kenntniss der hereditären Ataxie und Kleinhirn- atrophie. Arch. f. Psych. 22. Bd. Mingazz'mi, Intorno al decorso delle fibre appartenenti al peduncul. medius cerebelli. Arch. p. 1. sc. med. 1890. Marchi, SuUe degenerazioni consecutive all estirpazione del cervelletto. Riv. sperim. di Iren. 1886. He^^rick, Illustrations of the Architecture of the cerebellum. The Journ. of comp. Neurology I. 1891. D. Das Grosshirn. Wir Averden auch im Grosshiru zunächst jene centralen grauen Massen, die sich daselbst befinden, besprechen, ihren inneren Bau und die Verbindungen, die sie mit anderen Hirntheilen eingehen, untersuchen, hierauf in der Marksubstanz der Grosshirnhemisphären so viel als möglich die einzelnen Bahnen zu entwirren trachten und erst dann die feineren Structurverhältnisse der Grosshirnrinde einer eingehenderen Würdigung unterziehen. 1. Die Ganglien des Grosshirns. 1. Der Thalamus opticus, Sehhügel. An beiden freien Flächen des Thalamus opticus, der medialen und der oberen, können wir ein oberflächliches Stratum unterscheiden — abgesehen vom Ventrikelependym — welches die eigentliche graue Thalamusmasse bedeckt. Es wird diese Schichte an der medialen Fläche von grauer Substanz (centrales Höhlengrau) ge- bildet, an der oberen Fläche von Zügen weisser Markfaseru: Stratum zonale. Das centrale Höhlengrau des Thalamus ist eine directe Fort- setzung derjenigen grauen Masse, welche den Aquaeductus Sylvii umgibt, und endet vorne im Infundibulum. ßasalwärts bildet es den Boden des dritten Ventrikels, die graue Bodencommissur, in welche sich das Chiasma nervorum opticorum einbettet (Fig. 10). Das centrale Höhlengrau ist nicht überall deutlich von der eigentlichen Thalamussubstanz geschieden; es besteht aus einer Grund- substanz, die im Wesentlichen dieselbe ist wie an anderen Stellen der grauen Substanz, und enthält sowohl Nervenfasern als Nerven- zellen, deren weitere Beziehungen noch nicht näher bekannt sind.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21211681_0446.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


