Anleitung beim Studium des baues der Nervösen centralorgane im Gesunden und Kranken zustande / von Dr. Heinrich Obersteiner.
- Heinrich Obersteiner
- Date:
- 1892
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Credit: Anleitung beim Studium des baues der Nervösen centralorgane im Gesunden und Kranken zustande / von Dr. Heinrich Obersteiner. Source: Wellcome Collection.
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![P(u-rot, Suv U' developiiL'iiit'iit du <-rrv<';ni r\u-/. les enlants. Ardi. do pliys. norm, et path. 2. S. 'J'. VI, 1879. •/'/»</, ICber das Gewölbo im menschl. Gehirn. Basel 1845. J[o)ic(/i/e}; Vcrijlf'icliend anatomische Untersucliurif^en über den Forni.x. Re«:. de Zo'il. Suisse V. Bd. Gudden, Beiträge zur Keiintniss des Cüri)us mamniiUare. Areli. f. Psych. XI. Bd. Mnnakow, Ueber secundäre Degeneration. .Schweiz. Correspondcnzblatt 1886. Lerüioas^k, Beobaclitungen am Gehirn des Menschen. Anatom Anzeiger II. Bd. 1887. Oniifroipicz, Das balkenloseMikrocephalengehirn. Hofmann's Arch. f. Psych. XVIII. Bil. Kaufmann, Ueber ]\Iangel des Balkens. Ardi. f. Psych. XVIII. Bd. Mingazzini, Sopra un encefalo con arresto di sviluppo. Intern. Monatschr. f. An. und Pliys. 1890 O.rhorn, The origin of the corpus callosum. Morph. Jahrb. XII Bd. Ulidnenan, Zur Entwicke- Inngsgeschichte und feineren Anatomie des Balkens. Arch. f. mikr. Anatomie 37. Bd. Marchand, Ueber die Entwickelung des Balkens im menschl. Gehirne. Arch. f. mikr. Anatomie 38. Bd. Knrunyi, Ueber die Folgen der Durchschneidung des Hirnbalkens. Pfliiger's Arch. 47. Bd. Hamilton, Pliil. Trans. Roy. Soc. 1884. Uamllton, On the corpus callosum in tlie embryo. Brain VIII. Hamilton, Brit. med. Journ. 1887. Beevor, On Prof. Hamiltons Theory. Brain VIII u. IX. Beeco?-, On the course of the fibres of the cingu- lum. Philos. Trans. Rov. Soc. 1891. 3. Die Rinde des Grosshirns. Die Wand des Yorderhirnbläschens — des primären wie nament- lich auch des secundären — entwickelt sich zu grauer Nervenmasse, welche grösstentheils als Grosshirurinde bezeichnet wird. Da einzelne Theile der Wand des Yorderhirnbläschens im Laufe der Entwickelung sowohl ihrer topographischen Lage nach (häufig nicht an der äusseren Oberfläche des Grosshirns), als auch ihrem histologischen Charakter nach, von der Hirnrinde im engeren Sinne sich unter- scheiden, hat es eines eingehenderen, namentlich entwickelungs- geschichtlichen Studiums bedurft, um der richtigen Auffassung — dass sie nämlich der Hirnrinde homologe Gebilde seien — An- erkennung zu verschaffen. Wir haben bereits einzelne solcher Hirn- theile kennen gelernt, welche sich nicht auf den ersten Blick als der Rinde angehörig documentiren: die graue Masse des Tractus olfac- torius, den Nucleus caudatus und das Putamen des Linsenkernes. Schneiden wir irgendwo an der Hemisphäre senkrecht zur Ober- fläche ein, so erscheint die Rinde im engeren Sinne des Wortes als peripheres dunkleres Begrenzungsband. Die Breite der Hirnrinde unter- liegt aber nicht blos individuellen Schwankungen, sondern sie ist auch an jedem Gehirne je nach der Localität eine wechselnde; sie beträgt zwischen 1-5 Millimeter bis zu 4 Millimeter und ist im Allgemeinen über der Kuppe der Windungen beträchtlicher als in der Tiefe der Furchen. Ihr Maximum erreicht die Rindenbreite am oberen Theile der Centralwindungen und am Lobulus paracentralis, ihr Minimum in der Gegend des Occipitalpoles. Im höheren Alter](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21211681_0465.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


