Chirurgie, in welcher alles, was zur Wund-Artzney gehöret, nach der neuesten und besten Art, gründlich abgehandelt, und in vielen Kuppffer-Tafeln die neu-erfundene und dienlichste Instrumente, nebst den bequemsten Handgriffen der chirurgischen Operationen und Bandagen deutlich vorgestellet werden / [Lorenz Heister].
- Lorenz Heister
- Date:
- 1743
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Credit: Chirurgie, in welcher alles, was zur Wund-Artzney gehöret, nach der neuesten und besten Art, gründlich abgehandelt, und in vielen Kuppffer-Tafeln die neu-erfundene und dienlichste Instrumente, nebst den bequemsten Handgriffen der chirurgischen Operationen und Bandagen deutlich vorgestellet werden / [Lorenz Heister]. Source: Wellcome Collection.
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![{014 bfttfttchirurgifd^tt operational. affjutnefes ©)fcn tncibcn, banne ©efränefe, als SBafjer/ 'Sffee ober ©ajfee (rin« cfcit / ftd> öffters Bewegung machen, bte güffe taglid) wofi( reiben, audf tm gnijjtmg unb iierbfic jur 3(ber (affen/ fonberüd) wo es nod) im Anfänge ijl, barnit flc nid)f fd)(immer werben, unb bas ©ifen ober §cuer nötfng f/aben. Muj/fiui fd)reibet in feinerchir. rationali dec. I. obt 6. »an einer Xiranspjf' 2tÖec mit einem ©efcbr&Ste, we(d>c er alle 3«f)rc einmal geöffnet/ ein 'Pfunb 35(uf abgejapffet, unb fnerbnrcb enbiid) geredet (jabc. 175. öfapttef. SSom ttngewacftfenrn 9iagel an bet groffen I* biefeS iff &tefeS ein fegr febmerggaffter gufaff: inbem ber Olagel ber groffcn Ubelentfte* ^ *}dgc tieff ins greifet) hinein wdd)fct/ (gnfjünbung unbgraufamc@ebmer* beunbju gen tjerurfaebt/ fo / baj? folcgc leufc^ nid)t megr gegen Urnen, .unb entfielet curivctt. gememigtid) oon fe§r engen ©dpgem Um ftä) bor biefem Übet p prarfervi- ren/ ij1 nichts befferö, als weite ©ebuge p tragen; wo es aber fd)on würcf^ Iid> ba, laßt es ftcb ogne Operation fajt nicht curitem ©od) gäbe id) poor auf folgcnbc fKktfe noch mancbmagl gcgolffcm 9)ian laßt ben Patienten ben gttjj erft eine galbe ©tunbe in warnt 28afcr fegen/ bis ber Sftagcl wetcb wer* be / gernad) fcgabc man ign mit einem gebetv ÜWcjfcr ober ©las gang bumtc, unb fud)e ign bamt mit einer fonde gefinbe aufpgeben/ unb etwas carpiepn? fd?en ben SJtaget unb bas febmerggaffte glcifd) p bringen; hierauf fan man mit warmen ^ranbfewein Derbinbcn, unb fold^es ben anbern ?ag wiebergog* len, fo laflen bie ©cbmergcn gemeiniglich gdnglicb nach* £>urdjbie 2* 9Scmt aber fotebes nicht giffft; fomuf man pr Operation febreiten; Operation, boebmug ebenfalls ber ^PaticntC/ wie erji ben (eibenben guf eine28eu le in warm SBaffer fegen, barnit ber D^agct wogl Weid) werbe: unb wo bas gefebegen/ fod er ben gu)] auf einen ©tugt fegen«. 2tfsbemt (aßt manfelbigen won jemanb ftarefes fcjl galten/ nimmt gernad) eine fiarefe ©d>cere, (worp fonbcrlid) bic Tab. XXXFI, fig. i 2«. 13* gar bienltch iß) bringt fefbige xin' ter ben etngewad)fencn dxanb beo SRagcfe/ fehnetbef ba$ eingett>ad)fene von bem übrigen 97agef weg, unb nimmt gernaeb bas abgefd)nittcne @tücf mit einem ^dngfein gerauö: welches aber ogne cmpftnblicbe ©cbmergcn nicht fd>egen tan, weld>e bennod)/ wenn bie Operation vernebtet, balbwiebernaci^ (affem SOlan legt gernad) carpie ober eine flctne comprefle mit warmen Df*}* erat/ ^Sranbewettt/ ober jvafefwaffer barüber, unb binbef fold)e fe(?* 2>cl’ ^atiente fotl ftcb gernaeb ein paar ^agc |lif(e galten/ feinen ©cgug anlcgett/](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30504375_1036.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)