De statu et embryonali et larvali Echinorhynchorum eorumque metamorphosi.
- Rudolf Leuckart
- Date:
- [1873]
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Credit: De statu et embryonali et larvali Echinorhynchorum eorumque metamorphosi. Source: Wellcome Collection.
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![weise haben wir schon in den dreissiger Jahren durch v. Siebold), so- wie später durch Dujardin*) **) und ganz besonders durch G. Wageimr***) eine Reihe von Mittheilungen erhalten. Wir wissen seitdem, dass die Embryonalentwicklung bereits im mütterlichen Körper geschieht und mit der Ausscheidung der Eihüllen, die anfangs noch fehlen, ziemlich glei- chen Schritt hält. Der Embryo selbst ist äusserst klein und schlank, nur selten, wie bei Ech. gigas, mehr gedrungen. Er besteht aus einer schein- bar ganz homogenen, hellen Substanz, in der man ausser einigen stark lichtbrechenden, ziemlich groben Körnchen in der Mitte einen scharf um- schriebenen ovalen Körper von derselben körnigen Beschaffenheit antrifft, t der eine nicht unbedeutende Grösse hat und nach v. Siebold aus „übrig- gebliebener Dottersubstanz“ besteht. Die äussere Begrenzung der Em- bryonen wird von einer dünnen Cuticularhülle gebildet, der oftmals zahl- reiche kleine Spitzchen aufsitzen, die nach vorn zu grösser werden und am Yorderende gewöhnlich einen förmlichen Stachelapparat darstellen. Die Embryonen mit glatter Cuticula sind, wie es scheint, beständig mit Kopfstacheln versehen. G. Wagener findet bei diesen Embryonen „eine unverkennbare äussere Aehnlichkeit mit ihren Eltern“, eine Aehnlichkeit, die er, gewissen Andeutungen zufolge, auch für den inneren Bau in Anspruch zu nehmen geneigt ist. So spricht er bei den Embryonen von Ech. filicollis von einer Leibeshöhle, die vor dem obenerwähnten Körnerklumpen zwei gleichfalls aus Körnern bestehende lange Körper enthalte, „welche lebhaft an die Lemnisken der erwachsenen Kratzer erinnern“. Ebenso sollen die Embryo- nen von Ech. tubulosus im Kopfende einen „Sack“ besitzen, der mit einem auf dem Kopfscheitel gelegenen und auch sonst gesehenem „Schlitze“ im Zusammenhang stehe und als Rudiment auch bei dem ausgebildeten Thiere gefunden werde. *) Burdach’s Physiologie. 2. Auf]. Bd. II. S. 199, vergl. Anatomie der wirbellosen Thiere. S. 156. **) Histoire natur. des helminthes. 1847. ***) Helminthologische Bemerkungen. Ztschrft. für wissenschaftl. Zool. 1858. Bd. IX. S. 77. I](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22326868_0009.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)