Die Krankheiten des Orient's vom Standpunkte der vergleichenden Nosologie / [Franz Pruner].
- Pruner-Bey, Franz, 1808-1882.
- Date:
- 1847
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Credit: Die Krankheiten des Orient's vom Standpunkte der vergleichenden Nosologie / [Franz Pruner]. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![reicht Aegypten. Nimmt man im Mittel die Oberfläche Aegypten’s, so weit sie vom Nile bedeckt wird, auf 1600 fr. [J M-. an, so kommen auf das .be- baute Land ‚1000, auf brach liegendes 215, auf Sand, Dünen und Ruinen 60, auf Seen und Moräste 170, auf Flussbett, Canäle und Inseln 155 £r. DM. Oberägypten, welches im Durchschnitte 3 fr. M. breit, hat ohngefähr 5/,. 50 viel bebauten Boden als Unterägypten. Die ganze geographische Aus- dehnung. beträgt von Assuan bis Cap Burlos 7° 30‘, und vom 220 — 349 östl, L. die Gebirge dazu gerechnet, über 7000 [] M. Bevor wir die Veränderungen betrachten, welche Strom und Land 'all- mälig im Laufe der Zeiten erlitten, mag es passend sein, zuerst einen Blick auf die geologische Beschaffenheit des Bodens zu werfen. Das romantische Gebiet des Granites, welches im Süden bei Assuan. die. unmittelbare Unterlage des Nilschlammes bildet, und noch bei Elephantine. in einzelnen Spitzen zu Tage tritt, herrscht am rechten Ufer, des Stromes, und verliert sich. bald. un- ter dem Gneuss der libyschen Wüste am linken. ' Eine Linie westlich von den Gebirgen bei Elephantine schief durch die. arabische Bergkette über das rothe Meer nach dem steinigen Arabien, drei Tage nördlich vom Sinai, gezo- gen, bezeichnet die Grenze zwischen der primitiven und secundären Forma- tion. ; Dazwischen befindet sich ein Land von wechselnder Breite. aus Sand- stein und Pudding. Das primitive Gebirge ist besonders. Syenit' in.3 Spiel- arten: rosig, grau und schwarz. Auf diesen folgt im Osten Gneuss und Granit, Phylladen , Eurite, Keratite und, Feldspath; noch. weiter ‘weg .Amphibolschist, grüner Amphibol, ‚Diallage, ‘Glimmerschiefer, näher dem rothen Meere. zu Serpentin, Steatite, Talk, Tremolita, und hart daran. Pudding, ‚Gyps und Kalk; unfern davon Schwefel im Gebel Kebrid, und Petroleum. im Gebel: Zeid. Die Smaragdminen bei Gebel Zabara sind. in Quarz und Glimmerschiefer ge- bettet; die reinen ‚scheinen. jedoch nach den neuesten Forschungen erschöpft zu, seyn. Zwischen dem Granit und Sandstein befindet sich ein. eigenthümli- cher Pudding aus weissem oder auch rosigem Quarz mit Eisenoxyd und brau- nem Agat, welche in eine weissliche, halb zersetzte Feldspath - Masse einge- schlossen. Der Sandstein, welcher die Lücken des Granites ausfüllt,, reicht aus,Nubien herunter, bis nach el-Kab:. er ist. weich, homogen, ‘von quar- zigem Korne.mit einem Kalkeimente — gleich den Molassen. bei Genf; kleine Blättchen von ‚gelben, silberweissen und schwarzen Glimmer: finden sich: darin. Er kömmt daher gleichfarbig vor: grau, gelb. oder weiss; oder auch bunt und ‚geadert. . Abdrücke von Dicotyledonen, einem: Sycomorenblatte und eine Cyclas sind bis jetzt die einzigen organischen Ueberreste, welche man in die- sem. Sandsteine ‚gefunden. ‘Ihm folgen im Norden von ‚el-Kab: bis in die Wüste von ‚Suez und. Syrien östlich, und bis an das mittelländische Meer west- lich: die ‚mannigfaltigen Bildungen des Kalkes, dessen Gebiet. also, einen klei- “nen ‚Theil im. Süden ausgenommen, die, ausschliessliche Herrschaft am Strome in, Ober-,.und Unterägypten: behauptet.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b33098050_0024.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)