Griechische Zauberpapyri und das Gemeinde- und Dankgebet im I. Klemensbriefe / von Theodor Schermann.
- Theodor Schermann
- Date:
- 1909
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Credit: Griechische Zauberpapyri und das Gemeinde- und Dankgebet im I. Klemensbriefe / von Theodor Schermann. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![Y III 19 erinnert, wo die Mitteilung cler Gnosis an Moses auf dem Sinai ausgeniitzt wird: Leidens. Y III 19. 20: eyed II Berol. 127: dcbgov fxoi ELfjii 6 ovvrjvxrjoag vno to ieqov eScoq^oco ttjv xov jUEyioxov oov oQog, xal eScoq^oco tt]v xov dvo- ovojtmxog yvcboiv. juaxog oov yvcboiv. Wie groBer Wert auf die Kenntnis des groBen Xamens1 in den Zauberpapyri gelegt wird, zeigt auch Pap. Leidens W, wo das achte Buch Mosis iiber den groBen Xamen mitgeteilt ist2. Zu dem weiteren Satz der Didache, daB Gott den hi. Xamen in unseren Herzen sich hauslich einrichten lieB (ov xaxEoxijvcooag xxL), mag mit Beitzenstein3 4 auf Leidens. W verwiesen werden, wo der Magier zu der Gottheit spricht: to ydp ovojua oov e%co cog cpvlay.xfjQiov iv xa^Sta xfj sjufj. Yicht aber konnen wir Reitzenstein beipflichten, wenn er an eine „direkte Einwirkung der heidnischen Formelnu auf die Didache glaubt, zumal be- kannt ist, daB das Wort yvcbotg^ in LXX, im X. T., wie bei den sog. apostolischen Yatern im Sinne einer religiosen Wahrheitsoffenbarung vorkommt. Eine gewisse Erinnerung an die Yermittlung der Zauber- literatur laBt der in Did. 9, 3 und 10, 2 ausgesprochene Ge- danke aufkommen, daB die yvbboig des hi. Xamens Gott uns durch Jesus seinen Sohn zu teil werden lieB (rjg EyvcoQioag fjfuv did 3Irjoov xov naidog oov). Man wird bei der Betonung des Wortes naTg daran erinnert, daB die Kenntnis der wirksamen „Xamenu, d. i. der Zauberbiicher jeweils sich vom Yater auf den Sohn vererbte5. Doch sind das zwei ganz von einander 9 Dieterich, Abraxas S. 198. Ygl. Ad. Deissmanu, Bibelstudien, Marburg 1895, 87; neuere Spezialliteratur bei Fr. Pradel, Griech. und siidital. Gebete a. a. 0. 1907, 44 ff. 2) Leidens. W XIV 24 (Dieterich, Abraxas 177, Zeile 26 f.) sagt der Magier: „und weis mich nicht ab, der ich deinen wahren und authen- tischen Namen weiB“. Vgl. C. Ausfeld, Jahrb. fur klass. Philol., 28. Suppl. 1903, S. 519. 3) Poimandres S. 157 A. 3 (S. 17). 4) Bei den Vatern verteilt sich nach Go o dspeed, Index patristicus die Verwendung des Wortes yvcooig also: im sog. Barnabasbriefe 12mal; im 1. Klemensbriefe 6mal, bei Hermas, in den ignatianischen, im 2. Klemens- briefe je lmal; im Briefe an Diognet 6mal. 5) Die Stellen bei Dieterich, Abraxas 1891, S. 162 gesammelt; be- sonders aus I Berol. 192; Paris. 476. (Vgl. Dieterich, Eine Mithras- liturgie, Leipzig 1903, S. 2 Zeile 2 f.) In ahnlicher Weise wird im Poi¬ mandres c. XIII 22 (Reitzenstein, S. 348 Zeile 7ff.) dem zexvov Schweige-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30613309_0052.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)