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Credit: Special-Catalog über Apparate für Mikrophotographie. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![- Aus all diesem ergiebt sich, dass ein rationell eingerichteter Beleuchtungs- apparat auch für die Zwecke der Photographie einerseits einen Beleuchtungskegel von grosser Apertur — wenigstens bis zu 1.0 — zur Verfügung stellen, andrerseits aber auch die Möglichkeit gewähren muss, diese Apertur auf einfache und sichere Weise beliebig einzuschränken, um sie der Beschaffenheit der Objecte und den son- stigen Rücksichten jederzeit anpassen zu können. Allgemein gütige Regeln für diese Anpassung lassen sich dem Gesagten zufolge nicht aufstellen; denn es handelt sich von Fall zu Fall um die zweckmässigste Aus- gleichung zwischen gegensätzlichen Anforderungen. Bei der Mehrzahl der Präparate (von gefärbten Objecten, im Besondern von Bakterienpräparaten abgesehen) zeigt sich jedoch erfahrungsgemäss, für die Ocular-Beobachtung wie für die Photographie, ein Beleuchtungskegel als vortheilhaft, der in der Apertur ungefähr ein Drittel von der Apertur des jeweilig benutzten Objectivs ausmacht, der also auch ca. ein Drittel von der freien Oeffnung des Objectivs mit Licht erfüllt. Man controlirt dieses Verhältnis bekanntlich ganz sicher durch Hineinsehen in den Tubus des Mikroskops nach herausgenommenem Ocular, indem man (bei Be- leuchtung mit Sonnenlicht unter Anwendung eines geeigneten Rauchglases zum Schutz des Auges) beobachtet, welcher Theil der freien Objectivöffnung durch die einfallenden Strahlen gleichmässig beleuchtet erscheint. Die Abstufung des Beleuchtungskegels geschieht am vollkommensten und be- quemsten mit Hilfe einer Irisblendung am Condensorsystem, wie sie neuerdings von der Firma Zeiss auch für die zu gewöhnlichen mikroskopischen Arbeiten bestimmten Stative geliefert wird. [S. Fig. 2 u. 3.] Dieselbe kann an Stelle der auf dem Blendungsträger des AuBE’schen Beleuch- tungs-Apparates befindlichen abnehmbaren Kappe angebracht werden und ersetzt dann vortheilhaft die gewöhnlichen auswechselbaren Blendungen, indem sie die Möglichkeit (natürl. Grösse.) Fig. 2. (J/2 natürl. Grösse.) Fig. 3.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28109582_0021.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)