Grundriss der Entwicklungsgeschichte des Menschen und der höheren Thiere : für Studirende und Ärzte.
- Albert von Kölliker
- Date:
- 1880
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Credit: Grundriss der Entwicklungsgeschichte des Menschen und der höheren Thiere : für Studirende und Ärzte. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![(leren Gefässhof jedoch noch ganz schmal isl und oi-st in (h'i- Fii^. 16 eine grössere Entwicklung zeigt. Eine noch vveilei- voi'gerückte Keimhaut vom Ende des ersten»Brüt- tages zeigt die Fig. 15, l)ei der die Embryonalaniage wie aus zwei Theilen besieht, einem vorderen küi'zeren und einem hinteren lungeren A])sclinilte, die durch eine seichte (|uere Ein- sa(((*lung von einander geschiechMi sind. Der hintere Abschnitt ist eben- so beschaffen wie früher und besitzt in seiner Mitle den Primilivslreifen [Pr) und die Primitivrinne, der vor- dere Theil dagegen lässt mehr odei weniger deutlich eine breite, seichte, lougitudinale Furche und zwei sie be- grenzende Längswülste [Rw] erken- nen, und ausserdem (lilt im Grunde der Furche noch eine Anchuilung eines mittlei-en dunkleren Slreifens auf. Diese Theile heissen die Rücken furche oder M e du Har- ri nne, die Rücken Wülste oder M e d u 11 a r w ü 1 s t e und der unpaare Streifen die R ticken sa i te , Chor- da dorsalis, und stellen die ersten Organi)ildungen des Embryo dar. Querschnitte durch den hinteren Abschnitt eines solchen Blasto- derma zeigen noch dassell)e wie früher; im Bereiche der Rückenfurche dagegen stellt sich nun zum ersten Male eine vollständige Sonderung des Mesoderma vom Ectoderma dar und fast gleichzeitig dandt auch das Auftreten eines besonderen Organes im Mesoderma, der Rückensaile, während zugleich im äusseren Keimblatle der die Rückenfurchc begren- zende Theil als eine dickei'c Platte erscheint, die den Namen Modul lar-Meciuiiarpiatte platte führt. Eine Keindiaut von dieser Beschaffenheit ist in der l^y. II Rückenfurche. Rückenwülste. Chorda dorsalis. Fig. 15. Area pelluckla uiul Embryonalaniage eines 27 Stunden bebrüteten Eies etwa 20mal vergr. Lange des Embryo 3 mm, der Area pellucida 3,S mm. Pz Parielal- zone ; S'<;: Stanimzone; fiiü Rückenwülste mit der Rückenfiirche zwischen densel- ben; Riu' hinteres Ende des rechten Rückenwulstes rechts vom Frimitivstreifen ge- legen; Pr Primitivstreifen; Pr' voriieresEnde desselben etwas nach rechts gebogen; A p Area pellucida; SÄ'/ seitliche Keimfalte, die Grenze des Embryo bezeichnend; «Ä^/ vordere Keimfalte, die Grenze des Kopfes bezeichnend; vAfxordem Aussen-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21216022_0039.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)