Grundriss der Entwicklungsgeschichte des Menschen und der höheren Thiere : für Studirende und Ärzte.
- Albert von Kölliker
- Date:
- 1880
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Credit: Grundriss der Entwicklungsgeschichte des Menschen und der höheren Thiere : für Studirende und Ärzte. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![Weiler liickwärls Iritl die Fiirehc wieder iiul' (hei ojnr), isl jedocii im Bereiche der Urwirbel oiiu , um erst hinler denselben rnseli sieii zu er- weitern und dann in der (legcMul (h's vonhMen Endes des l'rimilivslrei- fens aihniiliij; sieh zu verlieren. Die Pa r i e l a I z o n e, die im llolzsclniiüe nicht l)esonders bezeichnet ist, ist am Kopie schmal, etwas breiter in der Geilend der Urwirbel und am breitesten am hinteren Leibesende. Die Keimhaut des zuU>tzl geschilderten Eml)ryo zeigt eine schmale und li ierförmige Area pellucida. Die Area vasculosa hat in der Breite 4,5 mm und in der Länge 6 nun und lässt, obschon noch keine (Jefässe sichtbar sind, die Anlage der Randvene deutlich erkennen. Ueber den Gefässhof hinaus reicht noch als breiler Rand der nicht dargeslellle Dotter ho f mit kreisrunder Begrenzung, an dem der innere Theil (binkler erscheint als der äussere. § 7. Verhalten früher Embryonalanlagen auf öuerschnitten. Nach Schilderung der Art und Weise, wie die ersten Embryonal- anlagen im Flächenbilde auftreten, ist es nun an der Zeit, auch einen Blick auf den innern Bau derselben zu werfen, wie er aus Querschnitten sich ergiel)t. Als Beispiel wähle ich einen älteren Embryo von beiläufig dem Quersoimitte ' i 1 • 1 ^''^ Embryonen Alter des in der Fig. 24 dargestellten, weil an eniem solchen nicht nur vom 2 Tage. ältere, sondern auch, am hinteren Leibesende, junge und jüngste Zu- stände zusammen vorkommen und die Beziehungen derselben zu ein- ander nicht unschwer sich erkennen lassen. Beginnen wir mit der Untersuchung von Querschnitten der hinler den Urwirbeln gelegenen Gegend, da wo die Rückenfurche noch weit ist, so finden wir folgende Verhältnisse (Fig. 26). Die Embryonalanlage besteht aus drei gut gelrennlen Lagen, von denen die innere, das Darm- drüsenblatt (Remak) oder das Entoderma ((/rf), keinerlei Eigenthümlich- kciten darbietet, ausser dass sie überall von gleicher massiger Dicke ist, während im Mesoderma oder mittleren Keimblalte in der Mitte als besonderes Organ die Chorda [ch] erscheint und das äussere Keimblatt oder das Ectotlerma die tiefe Rückenfurche [rf] zeigt. Genauer bezeichnet zerfällt das Ectoderma in zwei Theile. Der dickere mediale Theil ist die M edu 11 arpl at te von Remak, die, 37 bis Meduiiar,,h.tte. 43 [X dick, eine 0,15 nun tiefe und bis zu 0,19 mm breite Furche, die Uückenfurche [rf], auskleidet, welche durch stark vorlretende Wülste, K ii 11 i V e r, Grundriss. 3](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21216022_0051.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)