Volume 1
Festschrift zum siebenzigsten Geburtstage von Carl Gegenbaur am 21. August 1896.
- Date:
- 1896-1897
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Credit: Festschrift zum siebenzigsten Geburtstage von Carl Gegenbaur am 21. August 1896. Source: Wellcome Collection.
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![8tie], der geriiigelt ist odci' in cine Kciiie xon Glicderii zci'fHlit, wic bei deii inei.^tuii Crinoideeii uiid eiiiem Theile der Cystoideen. 5. T h e c a ]-Os t i e 11 der A in]) lio rid ecu. Bei alien Ampliorideeii lasst die Theca deutlicli die beiden Uarm-Oetfnimgeii erkeiiueii, den centraleii Mund (am Oral- Pol der Haii})taxe) und den excentrisclieii After, Avelcher in einiger Entferiiung davon in der Mittellinie der Baucliseite liegt. Dazu kommt bei den meisten Gattuiigeii dieser Klasse nocli cine dritte Oeffiiung, die zwisclien beiden liegt und wolil mit Eeclit als GesclileclitsofFnnng (Goiioporus) gedeutet wird; 'walirscheinlicli ist dieselbe allgemein verbreitet nnd iiui- in einigen Gattiingen wegen ilirer geringen Grcisse oder yersteelvten l^age iiberseben (Holocf/stis? Dendrocystis?). Eiidlicli zeigt Arisfo- cystis aneli sebr deutlicli eine vierte Oeffnung (Hydroporus?) in der Nahe des Mundes. A. Der Mund (Osculum) liegt bei alien Amphorideen am (3ral-Pol der Hauptaxe, zeigt aber in seiner Form und Ausliildung maiiclierlei Vers(diiedenlieiteii. — Bei den bilateralen A n o m o c y s t i d e n , Taf. II, Fig. 1—16 (■— und walir- scheinlicli ebenso bei vielen Eoc ystiden - Abneii —j liegt die Mundofifnung vorii auf der Baucliseite funter dem Stirnrande des lliickeiiscliildes) und bildet eineii trans- versalen Spalt, welclier meistens breit ist, entspreclieiid der Distanz der beiden lateralen Bracliiolen oder Mundarme; rilcken diese iialie zusammen (bei einigen Arten von Plenrocystis)^ so wii'd audi der Mundspalt klein. Bei Miirocijsfis ersclieiiit das kurze und breite Mundrohr in Ijangsfalten gelegt oder durch eiiien Platten- Kranz gestiitzt (almlicli dem Kalkring der Holotliurien Vj Audi bei AHstocystis ist der Mund nocli ein breiter Querspalt; bei den meisten iibrigeii Aristocy s ti den (Taf. II, Fig. 17—28) ist er kreisrund, bisweileii in ein kurzes cyliiidrisclies Mundrolir verlaiigert, dessen Miindung glatt abgesclinitten ist {Deutocystis^ Oroctjsth, Hidwcysfis u. A.); bei Deiidrocystis verlangert sicli dieses Mundrohr zu einem ansehnlicheii Elissel. Bei den Palaeocy stiden (Taf. I) wird die Gestalt der Mundsjjalte durch die Zalil der Mundarme bestimmt, welche von ihrem Eande abgelien; sie ist dreispaltig bei Arachnocystis und Ecliinospliaera^ fiinfspaltig bei Pcdaeocystis^ ein Langsspalt bei Comarocystis (mit 2 lateralen Arm-Paaren). B. Der After (Anus) liegt walirscheinlicli stets excentrisch in der Mittel- linie der A'eiitral-Seite und ist meistens mit einer ansehnlicheii ,,Kla|)])eii-Pyramide bedeckt, welche audi bei den ( Vstoideen und bei einigen Holotliurien wiederkehrt (Psolu.'i u. A.). Bei den bilateralen A no m o c y sti deii scheint dieselbe zu fdilen oder docli sehr klein zu sein; uberhau])t ist die Lage und l )esdiaffenlieit des Afters in dieser Familie zweifelhaft, und die Deutung, die Avir derselben unten geben werden, ganz unsidier. Vielleicht liegt der After bei alien Anomocystiden versteckt auf der Baucliseite, am Ausschnitte der Schwaiizwurzel; dann wiirde die asymmeti-ische (Jeffnung (links), welche wir unten als After deuteii werden, vermuthlicli der Goiioporus sein. Bei den Ar i sto cyst id en und Palaeocy stiden ist der After stets deutlicli zu erkeiineii, bald nahe dem Muiide gelegen, l)ald entfernt auf der Baucliseite. Die Klappen-Pyramide, welche ihn bedeckt, ist aus einer wecliselnden Zahl von dreieckigen Tafeln zusammengesetzt (3—15, meistens 5 oder G).](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21900504_0001_0028.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


