Volume 1
Atlas und Grundriss der speziellen pathologischen Histologie / von Hermann Dürck.
- Hermann Dürck
- Date:
- 1900-1901
Licence: Attribution-NonCommercial 4.0 International (CC BY-NC 4.0)
Credit: Atlas und Grundriss der speziellen pathologischen Histologie / von Hermann Dürck. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by the Royal College of Physicians of Edinburgh. The original may be consulted at the Royal College of Physicians of Edinburgh.
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No text description is available for this image![abwechselnden Lagen von Granulationsgewebe und käsi^ nekrotischem (jewebe bestehen und vielfach über- einander liegen können. Der Prozess geht gewöhnlich in gleicher Weise von beiden Herzbeutelblättern aus , die natürlich später fest miteinander verwachsen und die Herzbeutelhöhle obliteriercn. Gefässe. Die arteriellen Blutgefässe lassen in ihrerWand drei Schichten erkennen, welche man als tunica intima, media und externa be- zeichnet. Die Innenwand ist bei allen Arterien mit platten, polygonalen oder rautenförmigen Epithelzellen ausgckleidet. Die übrigen Wandschichten bestehen aus Bindegewebe, elastischem und Muskelgewebe, welche bei den Arterien verschiedenen Kalibers in verschiedener Dicke entwickelt und in verschiedener Anordnung verteilt sind. Man kann darnach im allgemeinen 3 Gruppen unterscheiden. Bei den kleinsten und den sogenannten praecapillaren Arterien liegt über der Epithelschicht nur eine dünne, elastische Membran und nach aussen davon eine oftmals nicht kontinuirliche, sondern nur aus einzelnen circular verlaufenden, glatten ISIuskelfasern be- stehende Media. Die Externa wird durch einige längsverlaufende Bindegewebs- und elastische Fasern repräsentiert. Die mittleren Arterien zeigen über dem Epithel zunächst noch eine Bindegewebslage, welche aus feinen Fasern und da- zwischen eingestreuten, platten, dreieckigen und sternförmigen Zellen besteht. Die so verstärkte Intima wird nach aussen durch die Elastica interna oder Membrana fenestrata, eine von zahl- reichen runden Oeffnungen durchsetzte, elastische Haut begrenzt. Die Media setzt sich aus mehrfachen Laeen circulärer IMuskel- fasern zusammen, zwischen die feine elastische Fasern von wechselnder Zahl eingestreut sind. Auch die INIedia ist nach aussen abgeschlossen durch eine stärkere elastische Membran, die Elastica externa. Die Adventitia besteht aus teils circidären, teils längsverlaufenden Bindegewebsfasern , dazwischen vereinzelten elastischen hasern. Bei einigen Arterien linden sich hier auch isolierte Bündel längsgestellter Muskelfasern. Ausserdem ist die Adventitia die Trcägerin der feinen vasa vasorum. In den grossen Arterien (Aorta, pulmonalis, carotis, subclavia) haben alle o andschichten weitere Verstärkungen erhalten. In der Intima liegen über dem Epithel mehrfache Lagen von Binde- gewebe mit den vorher erwähnten, ])olvgonalen, platten Zellen, sowie circulären elastischen Fasern. Die' Elastica interna besteht meist aus mehreren Lagen, ln der Tunica media sind die elastischen Elemente besonders stark entwickelt, sie bestehen aus stärkeren](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21691733_0001_0046.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)