Handbuch der Bänderlehre des Menschen / von J. Henle ... ; mit 158 mehrfarbigen in den Text eingedruckten Holzstichen.
- Friedrich Gustav Jakob Henle
- Date:
- 1872
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Credit: Handbuch der Bänderlehre des Menschen / von J. Henle ... ; mit 158 mehrfarbigen in den Text eingedruckten Holzstichen. Source: Wellcome Collection.
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![grenzt, rind Ziehen zur Spitze des Erbsenbeins. Weiter abwiirts folgen Fa- sern (cc2), welcbe ain Processus styloid, radii ihren Ursprung nehmen und Fig. 78. in gleicher Riclitung wie die vorhergebenden (mit der Ruckenfliiche des Pyramidenbeines nur verschiebbar durch lockeres Bindegewebe ver- bunden) theils ebenfalls zum Erbsenbein, theils epl zum Ulnarrand des fiinfteu Mittelbaudknochen sicb begebeu. An diese zunacbst grenzen Fa- sern, die scbon dem Handriicken angehoren. Wir wollen den eben bescbriebenen Tbeil des Lig. carp. comm. den ulnar en nennen und die an die Sebne des M. ulnaris int. und das Erb- senbein sicb ansetzenden Faserziige als ober- flacbliches Fascikel des ulnaren Theils unterscbeiden ]). Dadurch, dass dies Fascikel am Erbsenbein sein Ende findet, wahrend die Fasern oberhalb (und unterbalb) des Erbsen- beins ibren Weg radialwarts fortsetzen, muss radialwarts neben dem Erbsenbein ein Scblitz in der Fascie entstehen (Fig. 80), und diesen Fascie des Handgelenks vom Ulnarrand. Pi Erbsenbein. Ui M. ulu. int. 2 Muskeln des Kleinfingerballens. Fig. 79. Na Fig. 79. Fascie des Handgelenks von vom. vp Lig. carpi vol. propr. Nu N. ulnaris, Thei- lungsstelle in den N. superfic. und prof. Hi M. rad. int. Ui M. uln. int. PI Sehne des M. palm, longus, in die Volaraponeurose ausstrahlend. Pb M. palmaris brev., Ursprung und Insertion. 1 Muskeln des Daumenballens. 2 Muskeln des Kleinfingerballens. Fig. 80. Dieselbe, das oberflachliclie Fascikel des ulnaren Theils des Lig. c. c. und die Sehne des M. uln. int., an der Insertion abgeschnitten. f Liicke, durch welche der tiefe Zweig des N. ulnaris eindringt. ]) Die gewobnliche Unterscheidung in Lig. c. c. volare und dorsale. (richtiger Pars vo- larU und dorsalis Vujammti c. c.) ist brauchbar, um die Regionen des Bandes zu be- zeichnen, und in diesem Sinne von selbst Ular; sie entspricht aber keiner naturlichen Ab- grenzung und leistet deshalb nichts Fix das Verstiindniss des Verlaufs der Fasern. Henle, Anatomic. Ticl. I. Abthl. 2. 7](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24759120_0111.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)