Französische Geburtshelfer zur Zeit Louis XIV / von Dr. E. Ingerslev.
- Ingerslev, E. (Emmerik), 1844-1916.
- Date:
- 1909
Licence: In copyright
Credit: Französische Geburtshelfer zur Zeit Louis XIV / von Dr. E. Ingerslev. Source: Wellcome Collection.
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![seinem Schriftstellertum nncl schrieb claclurcli seinen Namen in der Geschichte der Geburtshilfe ein, denn sein Werk Avar, Avas den Stoff und die Darstellung- betrifft, das Amllständigste damals vorhandene Kompendium; iu einem Avohlgeordneten Ganzen und in fließender Form gab es, nicht am Avenigsten in der Scldußausgabe von 1694, ein klares Resumc, auf eine reiche praktische Erfahrung gegründet, von dem Standpunkt der Geburfshilfe zu seiner Zeit. Daß es einen großen Erfolg hatte und, wie Dionis sagt, „avec inie approbation universelle'‘ empfangen Avurde, davon legen die vielen Ausgaben schon vor dem Tode Mauiieeaus ein Zeugnis ab, und nicht am Avenigsten die zahlreichen \iüd früh vorliegenden Über- setzungen in fremde Sprachen, und schließlich gab es den Anstoß zu der fruchtbaren geburtshilflichen Literatüf, Avelche die Geschichte der Geburtshilfe zu Schluß des 17-. Jahrlumderts charakterisiert, besonders in Frankreich, aber auch aXißerhalb desselben, und die eben ihren Anfang nach dem Jahre 1668 nahm, zu welcher Zeit die erste Publikation Mauriceaus erschien. ObAvohl keiner der gleichzeitigen Fachkollegen Mauriceaus ihn als Schriftsteller erreichte, fanden sich doch unter diesen ein- zelne, die in anderer Beziehung durch selbständige originale Beobachtungen erhebliche Beiträge zur besseren Erkenntnis ge- wisser Punkte in der Geburtshilfe lieferten, die bisher teils nicht erkannt, teils fehlerhaft aufgefaßt Avaren; unter allen PTmständeu gehören diese Namen, unter denen mehrere bei der Schilderung ]\Iauriceaus schon erAvähnt Avorden sind, mit hierher, um das Bild der französischen Geburtshilfe jener Zeit zu A^ervollständigen, Aves- halb AA'ir dieselben in kurzen Zügen nach dem Zeitpunkt des Er- scheinens ihrer literarischen Werke heranziehen Avollen. Erst treffen aaui- dann unter diesen den von Mauriceau so A'erachteten Cosme Viardel, der doch kaum das ihm Amn diesem gegebene Zeugnis eines literarischen ANichts verdient. — A^iardel hatte, bevor er sich in Paris niederließ, mehrere Jahre in der Armee gedient und Avurde Amu Felix pere, dem ersten Leib- chirurgen, protegiert, Avelcher ihm die Stellung als „Chirurg, ordin.“ bei der Königin Amrschaffte. Als Chirurg erreichte er nur das Lizentiat, indem seine Stellung als Hofarzt ihm das Recht zur Praxis ohne den Grad „pour la maitrise“ gab, AA^as A^iardel in der A^orrede seines AA^erkes zugibt, indem er hinzufügt: „Ce n’est ])as la robe et le bonnet qui font le docteur.“ Er hatte deshalb r>](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24850500_0111.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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