Französische Geburtshelfer zur Zeit Louis XIV / von Dr. E. Ingerslev.
- Ingerslev, E. (Emmerik), 1844-1916.
- Date:
- 1909
Licence: In copyright
Credit: Französische Geburtshelfer zur Zeit Louis XIV / von Dr. E. Ingerslev. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![keine einzige von diesen Damen l)edient. Es scheint al)ei- sein Ziel gewesen zn sein. In „Avis an lectenv“ (Tvaitd . . Ausg. 1881) sucht Manricean eventueller Unznfriedenheit des Lesers gegenüber seinen Trost „dans Tiionnenr ([ue le Roy me fit dernierement ä Versailles en me commandant ])ref6rablement a tous autres de ma profession, pour assister de mon Art dans le besoin Madame la Dauijliine, et que le considerable present dont il me gratifia ensuite est ime preiive manifeste de Testime ({ue sa Majeste a eue pour moi en cette occasion“. Im August des nächsten Jahres kam die Dauphine nieder, sie wurde aber von J. Clement bedient. Mar denn die Anwesenheit Mauriceaus in Versailles ein einleitender Schritt zu seiner definitiven Mali! als Akkoucheur der Prinzessen? Es könnte den Anschein haben, besonders wenn hiermit eine der Kepliken Peus in der Polemik mit ]\lauriceau zusammengestellt wird, in der dieser jene Arzte schmäht, die das Werk von Peu approbiert liaben, unter ihnen J. Clement, ein Mann, sagt Peu, von ganz besonderer Distinktion, von der Daupliine auserwählt: „houneui' que vous avez paru lui vouloir ravir pour vous donuer du relief ä ses depens chez les Nations les plus reculees“. — Und in seiner folgen- den Karriere gelang es Manricean nicht Clement aus der Stellung als Akkoucheur am Hofe des Louis XIV. zu verdrängen^). Denn unzweifelhaft war Clement der erste aktive Akkoucheur an dem französischen Hofe, wenn auch seine Stellung als solcher auf verschiedene Weise inißgedeutet worden ist, namentlich in- sofern man hieraus den Anlaß und den Anfang dazu hat finden wollen, daß die männliche Geburtshilfe in Frankreicli auf die ^lode kam, zuerst in den höchsten Kreisen und dann in der Bürger- schaft. Wir haben früher hervorgehoben, daß es sicli gerade um- gekehrt verhält, daß die alten Vorurteile gegen die männliche Hilfe bei der Geburt sich am längsten am Hofe hielten, während man *) Möglicherweise hat er dennoch die Herzogin von Maine bedient. Dionis (Tr. gen. des accouch., 1718, i>. 272) erwähnt einen Gehiuisfall (wovon sp.) in Vei’sailles, den er „il-y-a environ dix ans^‘ mit Manricean behandelte, der in anderer Angelegenheit dort war: „ipii etoit ponr loi-s ä Vei-sailles ponr Mine. la Duchesse du Maine“. Von welchem Zeitpunkte an Dionis die „10 .lahre“ rechnet, ist ja schwer zu sagen; sein Buch war um 1716 fertig (approbiert), mit dem Praktizieren hatte aber Mauriceau 170(i schon aufgehört (s. p. 52). Die Herzogin von Maine, Anne, Louise, Henedicte, Tochter das großen Conde, heirateto le duc de Maine, das erste Kind des J.ouis KTV. mit Mme. Montespan. Sie gebar sieben Kinder, nur die .lahre der vier Söhne habe ich finilen können: 1694, 95. 17(X), 01.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24850500_0070.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)