Ärztliches aus griechischen Papyrus-Urkunden; Bausteine zu einer medizinischen Kulturgeschichte des Hellenismus / Karl Sudhoff.
- Karl Sudhoff
- Date:
- 1909
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Credit: Ärztliches aus griechischen Papyrus-Urkunden; Bausteine zu einer medizinischen Kulturgeschichte des Hellenismus / Karl Sudhoff. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![So werden in den Flinders Petrie Papyri II, Einleitung S. 37d, Zeile 4 bezahlt: tspeiou xt für ein Opfertier {IsosTov), 20 Drachmen, 3 Obolen oder ein anderes Mal als Naturalleistung ebenda S. [128] Zeile 20 und 22; 0 tspsio) 5((j(oivt/sc;)^ ß xptö^c; TTopsioK;? y^(yohiy.ec, ß) tspsitoi ^((^oDtxst;) ^ xpt&'^c; . . [ Also für ein Opfertier zweimal als Steuer 4 Choiniken Gerste. Offenbar wurden auch die Emolumente versteuert, welche der Opfer- priester von dem Opfernden erhob; der Priester zahlte den reXog fioaxav &vofievo)v an den Steuerpächter {Tcgccy/xarevTi'jg), hatte aber, wie schon an- gedeutet, noch eine besondere Gebühr zu bezahlen vn^() (jcpQayiajxov jidaycov dvofiivcov, eine Art Opfertier-Stempelungsgebühr, wie Ulrich Wilcken höchst einleuchtend und gründlich auseinandersetzt (Ostraka I § 188 S. 384—385 und §§ 201 s. 395—396)- Eine bekannte Stelle bei Herodot II, 38, berichtet über die Opferstier- schau folgendes: Touq OS ßoü(; Tou<; spasva^ xou 'Eudcpoo srvcu vopiCouai, xai xou- xou sivsxa ooxLjjLCtCouai auxouc d)Os‘ xpi')'« xai pi'av ’iö'/jxca STisouaav psXaivav, ou xa&apov eivat voptCst. AiC>]xaL os xauxa STCi xo6x(ü xsxappsvo^ x<5v xi:; Ipscuv xai opHou saxsöoxo; xou xxr^- vso^ xat uTTxiou xai XYjv s^sipuaa^, ei xaö'ap'/j xdiv xpo- xsLpsvwv a'^pyjicov . . . xotxopa 6s xai xdi; xpi^aQ t'^c, oup^:;, ei xaxd cpuaiv ej^ei ne^^oxoiaQ. ’'Hv 6s xouxwv Tidvxwv yj xa&apo:;, a'rjpaivsxaL ßußXu) irspi xd xspsa eiXiaacov xai sTreixa avjpav- xpi6a sTUTiXdaai; STußdXXet xbv 6axxuXtov xai ouxco dirdYouai. Aa'^- pavxov 6s xluaavxi ddvaxo^ yj Cv][xtYj STuxssxat. Deutsch etwa: Stiere gelten dem Apis heilig und werden darum folgendermaßen der [Opfer-] schau unterzogen. Ist auch nur ein einziges schwarzes Haar an dem Stier zu ent- decken, so gilt er nicht für rein. Um dies festzustellen, besichtigt ein dazu an- gestellter Priester ihn stehend und auf dem Rücken liegend, darauf zieht er dem Tier die Zunge aus dem Maule und sieht, ob sie frei ist von den anderwärts be- schriebenen Zeichen; ebenso besichtigt er die Schwanzhaare des Tieres, ob sie naturgemäß gewachsen sind. Ist das Tier rein befunden in jeder der gedachten Be- ziehungen, so zeichnet es der Priester durch einen Papyrusstreifen, den er um die](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28039634_0027.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)