Die Cephalopoden des Aristoteles : in zoologischer, anatomischer und naturgeschichtlicher Beziehung besprochen / von Hermann Aubert.
- Hermann Rudolph Aubert
- Date:
- 1862
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Credit: Die Cephalopoden des Aristoteles : in zoologischer, anatomischer und naturgeschichtlicher Beziehung besprochen / von Hermann Aubert. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![Kiemen der Cephnlopoden nichts anzufangen, und wenn wir dessen ein- gedenk sind^ dciss sein Werk nicht eine beschreibende Anatomie ist, dass diese vielmehr verloren gegangen ist, so wird es uns ganz erklärlich, dass die Kiemen nicht von ihm erwähnt werden. Dass er von einer Aufnahme des Wassers durch den Trichter und den darunter befindlichen Spall im Mantel gewusst hat, habe ich schon erwähnt. Cf. H. A. 524 10. IV 1 G. 720'', 24. I. § 29 Geschlechtsunlerschiede. Aristoteles hat die Geschlechter der Cephalopoden sehr wohl unterschieden, sowohl bei den Sepien und Teu- thiden, als bei den Octopoden. Die Weichthiere im Allgemeinen bezeich- net er als durchweg getrennten Geschlechtes. G. 715, 1. I. § 2. Von den Sepien giebt er an : » der Rücken des Männchens sei dunkler als die Bauch- seile und rauher, es sei derselbe durch Striche {qdßöoig) bunt und end- lich sei das Leibesende [oQQonvytov) spitzer. H. A. 525, 10. IV. 1. 544, 5. V, 12. SoO*, 19. V. 18. Hiermit stimmen einigermaassen die Angaben Verany's (p. 70): »la söche mAle a toujours son corps plus ovalaire et ses nageoires bordees d'une ligne blanche tres visible — la femelle est plus arrondie et n'a jamais celte ligne o, die übrigens nur auf der unleren Seite der Flossen sich befindet. Auf diese Linie wird also der Ausdruck dia- TtoUda qdßdoig bezogen werden müssen, während über die Rauhigkeit und dunklere Farbe des Rückens von Verany nichts gesagt wird. Die übrigen Beobachter schweigen über diese Unterschiede. — Ausserdem werden von den Sepien und Teuthiden rothe, zitzenförmige Kör- per im Innern des Leibes angeführt, auf die wir bei den inneren Ge- schlechtstheilen zurückkommen werden und mit denen die »accessori- schen Nidamentaldrüsen« gemeint zu sein scheinen. H. A. 550*, 17. V. 18. Vom Polypoden wird gesagt, er habe einen mehr länglichen Leib und ein weisses Schamglied an einem derFangarme. Ueber Unterschiede der Leibesform habe ich nur eine bestätigende An- gabe bei Delle Chiaje, Descrizione e notomia di aniraali senza vertebre etc. 1841. I. p. 34 gefunden; auf das andre Merkmal, womit Jns?o/e/es höchst wahrscheinlich den Hectocotylusarm einiger Octopoden be- zeichnet, werden wir sogleich näher eingehen; desgleichen auf seine Un- terscheidung der inneren Geschlechtsorgane bei den Polypoden. Männliche Geschlechtsorgane. Die Beschreibung der männ- lichen Zeugungsorgane ist äusserst dürftig und lückenhaft und dennoch von dem grössten Interesse. Von den männlichen Geschlechlstheilen der Sepien und Loliginen wird gar nichts gesagt; von denen der Polypoden wird so gesprochen, als ob die beschriebenen Theile al 1 en Polypoden zukämen, während wir jedenfalls zweierlei verschiedene Typen bei den Polypoden zu unterscheiden haben. An der einen Stelle H. A. IV. 1. 524'', 31. heisst es: »Bei den Männchen geht ein Gang {ndqog] unterhalb der Speiseröhre von dem Gehirn an bis zu den hinteren [zä xctw) Theilen des Leibes, und zwar geht er zu einem zitzenähnlichen Körper«. Zu die-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22267451_0022.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)