Lehrbuch der histologie und der mikroskopischen anatomie des menschen mit einschluss der mikroskopischen technik / von dr. Philipp Stöhr.
- Philipp Stöhr
- Date:
- 1896
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Credit: Lehrbuch der histologie und der mikroskopischen anatomie des menschen mit einschluss der mikroskopischen technik / von dr. Philipp Stöhr. Source: Wellcome Collection.
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![ür[ k -^^m^^^^zfr] Epithel, Tunica propria. ] Fig. 277. Senkrechter Schnitt der Kegio olfactoria des Kaninchens, öOmal vergrössert. -o Zone der ovalen, zr Zone der runden Kerne, dr Gland. olfac- toriae. a Ausfiihrungsgang. A- Körper, g Grund der Drüse, n Querschnitte der Aeste des N. olfactorius. v Venen, cu- Arterie, h Querdnrch- schnittene Bindeirewebsbündel. Technik Nr. 200, pag. 346. einer strukturlosen Haut verdichtet ist. Zahbeiche Drüsen, die Glandulae olfactoriae (Bowman), sind in die Tunica propria eingebettet; es sind entweder einfache oder (z. B. beim Menschen) verästelte Schläuche, an denen man einen im Epithel gelegenen Ausführungsgang (Fig. 277 a\ einen Drüsenkörper und einen Drüsengrund unterscheidet ^). Die Zellen des Drüsen- körpers sind pigmentirt. Die Gland, olfactoriae (auch diejenigen des Men- schen) sind bis vor Kurzem für Eiweissdrüsen gehalten worden. In neuerer Zeit hat man sie für Schleim- drüsen erklärt. Die Tunica propria ist ferner Trägerin der Verästelungen der Nerven. Die Aeste des IST. olfac- torius werden von Fortsetzungen der Dura mater bekleidet und bestehen durchaus aus marklosen Fasern, die sehr leicht in Fibrillen zerfallen; die Fasern sind die zu Bündeln vereinten unteren Fortsätze der Riech- zellen, welche in flachen Bogen sich vom Epithel her in die Tunica propria einsenken und durch Vereinigung mit Nach- barbündeln eben die Olfak- toriusäste bilden; die Eudver- ästelungen des N. trigeminus liegen in der Tunica propria selbst; feine, in das Epithel aufsteigende und dort frei endende Fasern gehören mög- licher Weise dem Trigeminus an^). Von denBlutgefässen der Nasenschleimhaut verlau- fen die Arterieustämrachen in den tiefereu Schichten der Tunica propria (Fig. 274 u. 277); sie speisen ein bis dicht unter das Epithel reichendes Epithel. Fig. 278. Senkrechter Schnitt durch die Regio olfact. des Kanincheus. 560mal vergrössert. s Saum, zo Zone der ovalen, zr Zone der runden Kerne, h ,,Basalzellen'-, dr Stücke der Geruchs- Drüsen, an dem rechten ist der untere Theil des Ausführungs- ganges getroffen, n Ast des Nervus olfactorius. Technik Nr. 200, pag. 346. 1) Die Glandulae olfactoriae überschreiten oft das Gebiet der Regio olfactoria und werden auch in den angrenzenden Abschnitten der Regio respiratoria gefunden. 2) Von verschiedenen Autoren sind den Geschmacljskuosijeu ähnliche Bildungen](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21206387_0357.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)