Die Entwickelung der menschlichen und thierischer Physiognomien / von Wilhelm His.
- Wilhelm His
- Date:
- 1892
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Credit: Die Entwickelung der menschlichen und thierischer Physiognomien / von Wilhelm His. Source: Wellcome Collection.
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![saumite Zugang zu eleu nach auswärts sich öUueuden Naseiigrubeii zur Auscliaimug (Fig. 15, Bei Kuocheulisclicii siud zwar die Riechgruheu nach vorne offeue Bliudsäcke, allein sie besitzen zwei übereinander liegende Oeffnungen. Dies ist dahin zu verstehen, dass die frei hervortreteudeu Seitenflügel des mittlere]! Stirnfortsatzes, die bei Selachieru als Nasenlclappen unbefestigt geblieben waren, sich ’ hier mit dem austossenden Ober- kiefer verbunden haben. Die ursprünglich einfoche Oeffnung der Riechgrube ist durch die Verwachsungsbnicke .in zwei ge- theilt worden. Bemerkens werth ist dabei der Umstand, dass die untere, den primären Choauen höherer Wirbelthiere entsprechende Oeffnung über dem Lippenraud ausläuft, und dass sie hiedurch vom Mundracheuraum getrennt bleibt. Bei den Amphibien bildet die Verwachsungsbrücke zwischen dem mittleren Stirufortsatz und •lern Oberkiefer direct den Lippen- rand.2 Von den beiden durch die Brücke, von einander geschiedenen Oeffnungen gehört nur noch die obere der Gesichtsfläche an, die untere ist als hintere Nasenöflfnung oder als primitive Choane dem Mund- rachenraum zugekehrt, in dessen vorderem Abschnitt sie ausläuft. Bei allen höheren Wirbelthieren findet dieselbe Verwachsung des Fig. 17. ■ Durchschnitt durch den Kopf des Rhcin- lachses (auf Grund der Zeichnungen von C. Bruch). J. Mnncr'rn'r.r''He“tc,' Bcrl&riw'i“*“'''''' ri«S». 3oette’. “»l- i](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22380760_0023.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)