Die Zelle das Element der organischen Welt / bearbeitet von Arnold Brass.
- Brass Arnold, 1854-
- Date:
- 1889
Licence: Public Domain Mark
Credit: Die Zelle das Element der organischen Welt / bearbeitet von Arnold Brass. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by the Royal College of Physicians of Edinburgh. The original may be consulted at the Royal College of Physicians of Edinburgh.
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No text description is available for this image![Einleitung. So lauge, als der Meuseli zu deukeu vermag, so lauge hat er es auch rersuclit, sicli eiueu Aufscliluss über das zu geben, was wir schlechtweg als „Leben bezeichnen. Die Entstehung der organischen Welt bietet] ja so viel Geheimnissvolles — 'und selbst noch für denjenigen, der sie zu seinem Studium gemacht hat —, dass es wohl verständlich ist, wie die Philosophen aller Zeiten auf die ernsteste Weise, wenn auch mit den verschiedensten Mitteln, einen Aufschluss über diese Frage zu erlangen versuchten. — Es musste zu allen Zeiten einem jeden Beobachtenden auffallen, wenn plötzlich in einer scheinbar leblosen Masse ein mannigfaches Leben auftrat, wenn die Substanz, welche früher starr und leblos dalag, unvermuthet den Sitz einer grossen Reihe verschiedenster Lebewesen darstellte. Gedanken über die Entstehung des Lebens und über die Bildung der organischen Welt finden wir denn auch schon bei den ältesten griechischen Philosophen. Allerdings versuchten dieselben auf rein synthetischem Wege der Lösung der Frage näher zu kommen, ihre Hilfsmittel gestatteten ihnen nicht, die Natur so zu betrachten, wie sie beti-achtet sein will; dies blieb z. Th. der Neuzeit vorbehalten. Aber gerade zwischen jenen alten Zeiten und der Neuzeit liegt eine Periode, voll des Aberglaubens und der Phantasterei, und innerhalb derselben sehen wir dann auch die abenteuerlichsten Ideen über die Entwicklung des Lebendigen zu Tage treten. Es ist diese Zeit die des sogenannten Mittelalters der Geschichte, in welchem bekanntlich sämmt- liche Wissenschaften in der wundersamsten Art und Weise verarbeitet und gelehrt wurden. Demjenigen, welcher die strengen Untersuchungen und die gewonnenen klaren Resultate des alten Aristoteles liest, wird es auffallen, dass er im Mittelalter eigentlich nichts weiter als -wissenschaftliche Spukgeschichte, wie mau sie bezeichnen könnte, vorfindet. Und diese Ideen, sie haben bis in die neueren Zeiten](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21719792_0015.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)