Die Zelle das Element der organischen Welt / bearbeitet von Arnold Brass.
- Brass Arnold, 1854-
- Date:
- 1889
Licence: Public Domain Mark
Credit: Die Zelle das Element der organischen Welt / bearbeitet von Arnold Brass. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by the Royal College of Physicians of Edinburgh. The original may be consulted at the Royal College of Physicians of Edinburgh.
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No text description is available for this image![zu betrachten. Sie ga))en die ersten Anfänge einer eigenen Lehre von den Geweben und ihrer Bildung; sie zeigten, dass man unter einem Gewebe eine Summe von Zellen zu verstehe]! habe, welche nebeneinander gelagert seien, und welche untereinander unter Um- ständen verschiedene Formen darbieten, verschiedene Functionen zu übernehmen hätten, dass aber doch in einem jeden Gewebe eine grosse Summe von gleichartigen Zellen auftreten, die sich sowohl m ihrem Bau als auch in ihren Lebenserscheinungen als gleich- werthig darstellten. Die Untersuchungen Schleidens und Schwanns stehen natürlich mit den Untersuchungen anderer Forscher im engsten Zusammenhang. Sie gingen nur weiter, als man es bis dahin gethan hatte, und besonders war -es der letztgenannte Forscher, welcher durch seine so berühmt gewordene Arbeit, in den „mikroskopischen Untersuchungen über die Uebereinstimmuug in der Structur und dem Wachsthum der Thiere und Pflanzen der Wissenschaft neue Bahnen vorzeigte. Seit jeuer Zeit haben sich danu eine grosse Anzahl von Forschern dem Studium dieser Zellen zugewandt und heutzutage hängen die Fortschritte der medicinischen Wissenschaft, die Fortschritte jener Lehre, welche sich die Erforschung des Lebens zum Ziele gemacht hat, vollständig von den Resultaten ab, welche bei der Untersuchung der Elemente des Körpers, der Zellen, heraus kommen. Es ist daher auch uothwendig, dass die Resultate dieser Unter- suchungen weitereu Kreisen zugänglich gemacht werden, denn die Wissenschaft arbeitet ja nicht allein für ihre Vertreter, sondern es ist in letzter Instanz ihr Zweck Gemeingut aller Gebildeten zu schaffen, die Resultate, die sie erzielt, sollen allen Menschen zu Gute kommen. Wer heute die gewaltigen Fortschritte in der Medicin verfolgt, der wird sehen, dass überall ein Hauptgewicht auf die mikros- kopische Untersuchungen gelegt wird und dem wird es klar Averden, dass das Mikroskop unser wichtigstes Hilfsmittel ist, dass wir durch dasselbe vielfach erkennen können, welche Vorgänge unser Leben in Gefahr bringen, in welchen Formen sich das Leben darstellt und wie die feineren Lebensprocesse verlaufen; der wird erfahren, dass vielfach durch die mikroskopischen Untersuchungen gezeigt werden kann, wie wir zu leben haben, um uns unter den verschieden- artigsten Verhältnissen, in denen ja der Mensch leben muss, normal zu erhalten. Das Mikroskop lehrte uns eine Reihe Feinde des Organismus kennen, das Mikroskop gab uns aber auch Aufschluss,](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21719792_0020.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)