Hand atlas of human anatomy / by Werner Spalteholz ; translated from the 3rd German edition by Lewellys F. Barker.
- Spalteholz, Werner, 1861-1940. Handatlas der Anatomie des Menschen. English
- Date:
- 1900-
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Credit: Hand atlas of human anatomy / by Werner Spalteholz ; translated from the 3rd German edition by Lewellys F. Barker. Source: Wellcome Collection.
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![s:ts 928 u. 929. Hautleisten und -furchen dervolaren Oberflache eines rechten Fingers, (lurch Abklatsch erhalten. In natiiiiicher Grbsse. Distaler Theil der Fig. 928 4facli vergrbssert. Gas corium, Lederhaut (s. Figg. 92C, 927, 934 u. 935) besteht aus oinem dichten Geficcht von J5in degewebsbundoln nobst elastiscben Fascrn und glatten Muskelfasern. Dir Bindegewebslmndol sind, liamentlicb in den tieferen Scbicbten, moistens nur wenig sebn'ig gogvn die Oberflache gerichtet, verlaufen ihr anniibennl parallel und sind dabei strohmatten” artig durobflochten; entsprechend deni dauernden odor baufig wiederlmlten Zug, der moistens 'y'l dei I mgebung ant sie ausgeiibt wil'd, sind gewisso \eriaul'srichtungen bevorzugt, und die I>iiii111■ 1 sind parallel diesen Hiehtungeii starker gespannt, als senkrecbt zuibnen; daber klaffen W linden, welebe in der Kicbtung der stiirkeren Spannung angelegt sind. weniger, als senkrecbt dazu geriebtote. Die glatte Muskulatur iindet sicb moistens an den Haarbiilgen, kann jedocli aueli, uie in der tunica dartos, lh'iehenhaft ausgebreitet sein; in letztereiu Falle gebort sie aber der tela suboutanea an. Die I boko der Lederhaut ist verscbiedon naeb Basse, Gosehlocht (beim Manu etnas dicker als beim A\ cibe), Alter (beim Kind viol diinner als beim Erwacbsenen) und lndividuinn; sie selnvankt ancb bei demselben lvilrper an versebiedenen Stellen: sie ist am diinnsten an den Augenlidern und den Genitalien (0,3- 0,0 mm), am dicksten am Kin-ken, Gcsiiss, Hand- teller und Fussoble (2—3 nun). Dii- der epidermis zugewendete Oberfliicbe der Lederbaut ist mil niikro.skopisch kleinen laden- i>der lu-ge]lormigen Fortsiitzen, papillae, Papillen, besetzt. Sie werden mit der ober- llaebliehsten Sebicbt des corium, aus der sie sicb erbeben, als corpus papillare zusammen- gef;j| 11ii11 bestebeii aus bosonders diclit verfilzten, feinen Bindogewobsfasom : der iibrige, g11isseii■ Jbeil der Lederbaut. woh-her lockerer aus grbberen Iliimleln gewebt ist, wil'd tunica piopiia geiiannt. Die I’apillen sind an versebiedenen Kbrperstellen von verscbiedener Liinge, l,n ul1^ Ibiuligkeit; sie f'eblen nur an wenigen Stellen (Stirne, Obrnmscbel, Damm, Tbeile ' •' .. ul11^ 'Gr Acbselliiible); die langsteii (o,l 0,2 mm) linden sicb an Hoblband und I- llssohle.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29336211_0862.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)