Zur Quellenkunde der persischen Medizin / Adolf Mauritz Fonahn.
- Adolf Fonahn
- Date:
- 1910
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Credit: Zur Quellenkunde der persischen Medizin / Adolf Mauritz Fonahn. Source: Wellcome Collection.
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![21. Über die Beseitigung des Flügelfells. 22. Über die Beseitigung des wilden Fleisches. 23. Über die Ausziehung des (Fremdkörpers), der in die Bindehaut hineinfällt. 24. Über die Beseitigung des Vorfalls. 25. Über die Beseitigung der Hypopyon. 26. Über den Star-Stich mit der Star-Nadel (mihatt1), der soliden und der hohlen. 27. Über das Hervorziehen der Schläfen-Arterie. 28. Über das Brennen dieser Arterie. 29. Über das Ausschneiden dieser Arterie. 30. Über den Aderlaß, den man bei der Behandlung der Augen- krankheiten anwenden muß, an den Adern der beiden Augen- winkel, der Stirn, der beiden Schläfen, des Nasenflügels, des oberen und unteren Augenhöhlenrandes.“ Maqälä 8. Über das, was einer Behandlung weder durch Arzneien noch durch Operationen zugänglich ist — die sogen. „Bläuungen“ [oder Grünungen] usw. «J3 3)!jj EUc &fvi ,(£J| oJjjf Maqälä 9. Über die einfachen Arzneimittel in der Augentherapie, deren Kraft betreffs Wärme, Kälte, Feuchtigkeit und Trocken- heit USW. jf jä) OjSj jJjlJ jUO pÄA. äT JJlo O J .(^J! 3 Maqälä 10. Über die zusammengesetzten Arzneimittel in der Augen- therapie usw. (£j| ^juo ^ Jryo 3j). Hirschberg bemerkt über das Werk selbst: „. . . Das Buch ist inhalt- reich, geordnet, klar und verständlich, nicht ohne eigne Zutaten aus erprobter Erfahrung. Die Darstellung ist wortreich, aber plastisch, weil auf eigner An- schauung beruhend. Die Einkleidung in Frag’ und Antwort bildet nur einen losen Überwurf, der die lehrbuchmäßige Darstellung nicht verhüllt. Wenn aber Zärrin-däst erklärt, er habe sein Buch verfaßt, damit alle Menschen diese Wissenschaft gründlich erlernen und darin tätig sein können, und daß der ver- ständnisvolle Leser das Licht seiner Augen bewahren könne, ohne des unwis- senden Arztes zu bedürfen, so hat er einerseits ein zu weites Ziel sich gesteckt, das überhaupt nicht erreichbar sein dürfte, andrerseits die Schwierigkeit, eine solche Kunst zugleich wissenschaftlich und volkstümlich darzustellen, ganz be- deutend unterschätzt. Jedenfalls ist sein „Licht der Augen“ ein wichtiges und kulturgeschicht- lich bemerkenswertes Buch, das wohl verdient, mit dem „Erinnerungsbuch“ von 1 Ali b. ' Isä und der „Auswahl“ von 'Ammär verglichen zu werden, wenn- gleich es hinter beiden an Originalität zurücksteht. *1 (F.) 2) pers. Plur. vom arabischen ojj zaraq., die bläuliche oder grünliche Farbe; Femin. ö)> zurqa = Blindheit (Lane), yXavxafia (Hirschberg).](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28037935_0052.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)