Einige Beobachtungen über schmerzhafte Atrophien der Mamma, Cirhossis mammae und atrophirende Sarcome derselben / von A. Wernher.
- Wernher, Adolph, 1809-1883.
- Date:
- [between 1863 and 1883?]
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Credit: Einige Beobachtungen über schmerzhafte Atrophien der Mamma, Cirhossis mammae und atrophirende Sarcome derselben / von A. Wernher. Source: Wellcome Collection.
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![eher Vergrösserung des ganzen Organes, als eine der lier vorstechendsten Erscheinungen aufgeführt. —* Ich erlaub mir daher und um die Unterschiede zwischen diesen atro phirenden Sarcomen der Brust und der Cirrhose derselbe] zu zeigen, einige hierher bezügliche Beobachtungen in dei Hauptzügen und nur das Anatomische mehr hervorhebend mitzutheilen. Die erste bezieht sich auf ein atrophirende Sarcom der Mamma mit zahlreichen festen Intracystoidge wachsen. Katli. Lemmer, 63 Jahr alt, die Frau eines wohl habenden Landbürgermeisters, eine mastige, wohlgenährte empfindliche Person, hat 4 Kinder geboren und selbst ge schenkt, von denen 3 noch leben und gesund sind, di Menses verschwanden unter den gewöhnlichen Erscheinun gen im 52. Jahre. Das allgemeine Befinden war schon sei langem nicht ganz günstig, namentlich wurde vielfach übe Cardialgien, Hüftrheumatismus und dergl. geklagt, wogege: Verschiedenes, auch Salzbäder, doch ohne Nutzen, ge braucht wurde. Während diese Allgemeinstörungen sic verschlimmerten, bemerkte Patientin vor 3 Jahren, also i ihrem 60. Jahre, eine schmerzhaft stechende Verhärtun in ihrer linken Brust und ein allmäliges Einsinken de Warze derselben. Beide Brüste sind, dem übrigen Embori point entsprechend, ziemlich stark, jedoch schlaff herab hängend, die linke mehr als die rechte. Einige erweitert- Venen sieht man an beiden durch die Haut schimmere An der linken Brust ist die Haut ringsum, besonders abe< über der Warze, zu einem quer ovalen, flach erhobenen schwach gerötheten Tumor erhoben, der spontan, noci mehr gegen Berührungen, äusserst empfindlich ist. M dem Tumor ist die Haut so verwachsen, dass sie nick abgefaltet werden kann. Der Tumor besteht offenbar at der ganzen Drüse, von der man, neben ihm, durch di Fettmassen des Busens nichts mehr durchzufühlen vermag Sie ist etwa von der Grösse eines kleinen Hühnerey’s, seh hart, in eine Menge erbsengrosser Höcker auslaufend. DI benachbarten Lymphdrüsen sind nicht geschwollen. Dil Brustwarze ist geröthet, etwas breiter und höckeriger, ajt die der gesunden Seite. Ein rothes, gelapptes, dünnhäi tiges, leicht blutendes Gewächs tritt mit einem feinen Stie aus der Warze vor und scheint sich in einen der Milc gänge fortzusetzen. Die inneren Organe scheinen gesun](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30566125_0018.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)