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Credit: Lehrbuch der physiologischen Chemie / von Olof Hammarsten. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![Wirkung ^^g j,,^ Allgemeinen nimmt die Wirkung eines Enzyms mit der Temperatur ner Ein- {jjg ^u einer gewissen Grenze zu. Dieses Optimum ist indessen keine ein für nxisse auf * ^ die enzyuia-jjjjg jj^] bestimmte Grösse, sondern hängt wie aucli die zerstörende Wirkung tischen ' ^ ^ Prozesse, höherer Temperaturen, wesentlich von dem Enz_vmgehalte und anderen Um- ständen ab ^). Die Produkte der enzymatischen Prozesse üben, in dem Maasse wie sie sich anhäufen, einen hemmenden Einfluss aus. Zusätze verschiedener Art können theils eine hemmende und theils eine befördernde Wirkung aus- üben ^). Als Enzyme im eigentlichen Sinne betrachtet mau nur solche, die hydro- lytische Spaltungen erzeugen. Die drei wichtigsten Gruppen von solchen sind: die amyloli/iischm oder diastatischen, die proteolytischen oder eiweissiösenden und die steatolytisclien oder fettspaltenden Enzyme. Zu den echten Enzymen gehören auch die Invertine, welche Doppeizucker in einfache Zuckerarten spalten, die harnstoffspaltenden und die besonders in höheren Pflanzen vorkommenden gjylwsidspajtenclen Enzyme. Eine besondere Stellung unter den Enzymen nehmen die Eitveissgerintwngsenzyme ein. Die Wirkungsweise dieser Enzyme, Verschie- zu welchen das Chvmosin oder kaseinkoagulirende Enzym und das Fibrin- dene Grup- * , ' . , . pen von femient oder blutkoagulirende Enzym gerechnet werden, ist noch weniger Enzymen. * , bekannt als die der andei-en. Man nimmt zwar allgemein an, dass es auch hier um eine hydrolytische Spaltung sich liandelt, aber ganz sicher bewiesen ist dies jedoch nicht. Die Art und Weise, wie die Enzyme wirken, ist noch in Dunkel gehüllt. Von der Voraussetzung ausgehend, dass, wenn bei der Wirkung der Enzyme freie Jonen in Betracht kommen, das elektrische Leitungsvermögen des Wassers in Folge der Einwirkung eines Enzyms auf dessen Substrat erhöht werden wirkungs- muss, hat O. Nasse ^) in Versuchen mit löslicher Stärke und theils gekochter, weise der . . . Enzyme, theils Ungekochter Diastase Widerstandsbestimmungen nach Kohleausch aus- geführt und dabei in der That eine bedeutende Zunahme der Leitfähigkeit in den wirksamen Diastaselösungeu beobachtet. In ihren Wirkungen zeigen übri- gens die Enzyme in mehrerer Hinsicht grosse Aehnlichkeit mit den sogenannten katalytischen- oder Koutaktwirkungen, und man ist recht allgemein der An- sicht, dass es bei der Enzym Wirkung um eine Uebertragung von Bewegung auf die zu spaltende Substanz sich handelt. Wie oben gesagt, sind für die im Verdauungskanale verlaufenden chemi- schen Prozesse Enzyme von grosser Bedeutung; die Resultate ihrer Wirkungen werden aber daselbst von den im Darme gleichzeitig verlaufenden, von Mikro- .Mikro- Organismen vermittelten Fäulnissvorgängen wesentlich komplizirt. Mikroorganismen üben also einen bestimmten Einfluss auf die physiologischen Prozesse im Thier- 1) Yergl. Ta.MMANN-, Zi'itsclir. f. physiol. Chem. 16. Vcrg). auch PUGLIESI iu PflÜGER's Archiv 69. 2) Yergl. Fermi uuil Pekxossi, Zeitschr. f. Hygiene 18. Kiu reichhaltiges Verzeich- niss der Littcratur üher Enzyme findet man bei v. SIOK.iCZEWSKI, PflCger's Archiv 69. 3) EostocUer Ztg. 1894.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21219904_0028.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)