Die Masturbation; eine Monographie für Ärzte und Pädagogen.
- Hermann Rohleder
- Date:
- 1899
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Credit: Die Masturbation; eine Monographie für Ärzte und Pädagogen. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![1)) Fremd k«)]!) er in der wei h 1 i c lieii S(-heide Ix'hufs 0II ;i 11 i e. Die Zahl villi rMvindkörperii, die sexuell erregte Weiber niis blosser Lüsternheit in Krinangeluiig iKitürliclier BeMedig'ung'. aus ouauistischem Antriebe in die Scheide stecken, ist Legion. Sie un- gefähr zu schildern ist unmöglich. Denn alle nur mr)glicheii Dinge sind hier schon eingeführt worden, werden aber natürlich Avieder entfernt, ohne dass der Arzt oder ein anderes Wesen auch nur eine Ahnung davon hat! Nur wenn es das tückische Geschick will, dass ein derartiger Fremdkörper nicht wieder aus der Scheide heraus will und Aerzte hierfür notwendig werden, oder bei zufälligen Sektionsbefunden erfährt die äiztliche A\>lt von derartigen Mon- strositäten in der Scheide. Es ^nu'den schon Eau de Cologne- üäschchen und andere Flaschen aller Ai't, ein hölzerner Griff des Plätteisens. Easierpinsel, Rosenkränze, MoliiTübeu, Nadelbüchsen mit und (diiie Nadeln, Zahnstocher, Pferdehaare, Haarnadeln, Schnür- senkel, und alle nur erdenkbaren Dinge darin gefunden, natürlich nicht fehlend: liegen gebliebene und vergessene Überzüge von männ- lichen Gliedern, sogenannte Condoms, Safety-Sponges, Sicherheits- schwänimchen etc. Der ausgedehnteste Gegenstand aber, der ein- gebracht ist in die Scheide zu onanistischer Reizung, wird beschrieljeii in der (xazette medicale, Femer 1851, wo berichtet wird von einem Bierglas von 3 Zoll Weite und 4 Zoll Höhe, welches mau in einer weiblichen Scheide fand, und welches, da es hoch eingefühi-t war und seiner Glätte wegen mit den Fino-ern nicht gefasst werden konnte, erst mittels einer geburtshülflichen Zange mühevoll aus seinem unnatürlichen Orte entfernt werden konnte. Dr. Mavel berichtet in der Gazette des hospitaux 1851, dass eine überdies noch hochschwangere Dame sich, um iluTu ona- nistischen Reizen zu fröhnen, ein hölzernes Pfefferbüchselchen, von 2^.-, Zoll Breite und 3'., Zoll Länge in die Scheide ein- geführt. Das Unglück wollte es, dass die Büchse zerbrach und der austretende Pfeffer eine heftige Yiüvovaginitis noch dazu ver- nrsachte. Nur mit gTösstei- Mühe gelang die Entfernung des Küchen- instrumeiitaiiums. Der französische ('liirurg Ilupuytreii zog eine Pomadenbüchse aus der Scheide. Das .Merkwürdigste. Avas wohl je einmal in einer weiblichen Scheide gefunden wiu'de, entdeckte Hyrtl. (Topograph. Anatomie. YIL Aufl. 2. Bd. Seite 212 ff.) Er fand einmal in der Scheide einer Frau einen ca. orangegTOSsen (Teü'enstand. von Schleim bedeckt, vor. der sich bei näherer Unter-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21209145_0051.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)