Keilschriftmedizin in Parallelen / von Dr. med. Felix Freiherr von Oefele.
- Felix Freiherr von Oefele
- Date:
- 1902
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Credit: Keilschriftmedizin in Parallelen / von Dr. med. Felix Freiherr von Oefele. Source: Wellcome Collection.
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![7] für bie (SlDigfeit. (Sr ift mit mir berbünbet, er ift in g-rieben mit mir, unb id) bin berbünbet mit i^m unb bin im ^-xiebin mit ir)m eluiglicf). ©ett nad) bem 9lbteben TOutnora'S u. f. lu. fid) K^etafar auf ben Stjron feines SSater§ gefehlt t)at nl§ grojser g-ürft bon E^atti, fier}e, ba Ijabe id) mit 9tamfe§ II u. f. w. ben SBunfd) gehegt, bafj mir unfern g-rieben unb unfer S3ünbni§ ^erfteffen mi5d)ten, bafe e§ beffer fein m'6ä)te, al§ ber ^rieben unb q1§ ba§ 93ünbni§ bon früher, ba§ gewefen ift; fie^e, bafe id), ber grofee gürft bon ßfjatti, mit 9{amfe§ II u. f. lu. in fd}önem g-rieben unb fd)önem Siinb^ niä fielen möd)te, bafe bie Äinbeäfinber be§ großen gürften bon S^atti in S3ünbnt§ unb grieben fielen mi3d}ten mit ben SinbeSfinbern 5Ramfe§ II u. f. ir., inbem fie in unferer SSeife berbünbet unb in unferer SBeife in grieben feien, unb ba§ Sanb tg^^jten mit bem Sanbe S^atti über^au^Jt eföigltd) in grieben unb SSünbntS fte^e, inbem feine geinbfdiaft ^mifdien t^nen jemals Quffommt, (§ 1) bafe ber grofee gürft bon (Sr^atti nie in ba§ Sanb 9tgt)^iten einfaßt um bort ju lolünbern, (§ 1 a) unb aud) 3?amfe§ H, ber grofee §errfd^er bon tgtjpten, nie in ba§ Sanb S^atti einfäüt um bort ju ))lunbern.i ®er roed)fetfeitige (?) SSertrag, ber gur Seit ®a)3alulu'§ be§ großen gürften bon ef)atti, beftanben tiat, unb ebenfo ber iüed)f elf eilige (?) SSertrag, ber jur Seit be§ SJiutnara, be§ großen gürften bon E^atti, meine§ SSater§, beftanben ^ot, burd) i^n bin id) gebunben, unb fte^e, 3?amfe§ u. f. W. ift burd) i:^n gebunben, (wir beibe) jufammen, bon ^eute ab finb toix burd) i'^n gebunben unb wir fteljen in medjfelfeitigen (?) SBejiel^ungen. [®er alte, je^t erneuerte, 5ßertrag lautet:] (§ 2) SBenn ein anbrer geinb fommt in bie Sanbe 5Ramfe§' II u. f. w. unb biefer bem großen gürften bon e^atti fdireibt: „^omm mir gegen iiin ju |)ilfe, fo fott ber grofee gürft bon e^atti t^m SU §ilfe fommen unb feine geinbe ti3ten. SBenn aber ber gro^e gürft bon ß^atti nt^t felbft ju fommen beliebt, fo wirb er fein gufebolf unb feine Üfeiterei fd)iden um feinen geinb ju toten. (§ 3) SBenn 3bmfe§ II u. f. ro. gegen auswärtige (?) Untert^anen jürnt, welcf)e (ein Unred)t [?]) gegen i^n get:^« ^aben, unb er auSjte^t, fie ^u töten, fo foü ber grofee gürft bon ß^alti mit bem großen §errfc£)er bon Stgtipten (gemeinfam '^anbeln). (§ 2 a) 5lnbererfeit§, wenn ein anberer geinb fommt in bie Sanbe be§ großen gürften bon E^tti (nad) ben 3f{eften waren biefer unb ber folgenbe 2lbfd)nitt (§ 3 a) mutatis mutandis gtet(^ ben beiben boran= ge^enben). (®er ^ier folgenbe §lbfd)nitt (§ 4) ift ftorf jerftört. SS ift jeboc^ ftd)er, ba| er bem jweitnäc^ften mutatis mutandis gteic^ lautete.) (§ 5) (äSenn) Seute (entwid)en finb), fei e§ einer ober jwei, unbefannte, unb fie fommen in§ Sanb Sl^atti um Untertl^anen eineS anbern ju werben, fo wirb man fie nic^t im e^atti=Sanbe laffen, fonbern man wirb fie p \ 5Ramfe§ n u. f. w. fc^icten. (§ 4 a) SSenn ein ©rofeer be§ e^atti=Sanbe§ entwid)en ift, unb er ju gtamfeS II u. f. w. fommt, fei eS ein ©täbter, ober ein Sanbbewol^ner, ober ein anbrer bon ben ginwof)nern be§ (£^atti=Sanbe§, unb fie fommen gu SRamfeS II u. f. w., fo fott SlamfeS II u. f. w. fie nid)t aufnel^men, fonbern ^) S)iefer 2Ibfd)nitt ent^ölt eine neu ^injugetretene Seftintmung bie bor= Weggenommen ift.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21464030_0013.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)