Ist der Impfzwang berechtigt? : Eine Kritik der Impfschutz-Theorie nebst Anleitung zu einer Behandlung und Verhütung der Pocken (Blattern) / Von einem Freunde naturgemässer Heilweise.
- Date:
- 1894
Licence: Public Domain Mark
Credit: Ist der Impfzwang berechtigt? : Eine Kritik der Impfschutz-Theorie nebst Anleitung zu einer Behandlung und Verhütung der Pocken (Blattern) / Von einem Freunde naturgemässer Heilweise. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by the Harvey Cushing/John Hay Whitney Medical Library at Yale University, through the Medical Heritage Library. The original may be consulted at the Harvey Cushing/John Hay Whitney Medical Library at Yale University.
12/32 page 12
No text description is available for this image
No text description is available for this image
No text description is available for this image![\2 [Xit. : Jahrgang 1 ^H folgen 511 Iaffen. Es fyeift hier u. a.: Ilaf? aber Renner öureb eine fredie Betrügerin, öie »enerifdje Kufymagö, Sarai; Helmer, tpeldje öie renerifcfjen puficlu auf ihrem redileu I^anörücfen für ädite Kut/pocfen ausgab, ftd) febmeiblicb belügen lieg, öas toirfi felbft auf einen umriffenöcn englifdjen Chirurgen fein befonöers günftiges £idji.) Der 3mPf= aberglaube oerbreitete fidi rafdj über gans (Europa; öie meiftcu Hegierungen führten öie fogen. SdmtjHmpfmtg öureb, gu>angs= geferse ein. ZTTit gröfter ßärtc routöen öiefe Jmpfgcfcfic ge= banöbabt, mochten öie (Eltern nod| fo feft überzeugt fein, öajj öie 3mPfun9 ''?rcn Kinöern peröerblicb, fei, es I?alf nichts; felbft roenn ein Kino uadmvislidi öireft an 6en folgen 6er 3mpfung }u ©runöe ging, fo mußten öie (fitem ü)re übrigen Kinöer mieöer 6er gleidieu (5efabr ausfeteeu. Sdjioere (Sei6 = bilden unö ©efängnifjftrafe, ja r> öl liger öfonomifdjer H u t n , öas ift öie 2tusfidjt für öiejenigen Eltern, u>eldje öas Per= brechen begeben, ifyre Lieblinge Dor öer Vergiftung mit pocfen= lympbe fduifceu 511 wollen. Die gegenwärtigen Jmpf5u>ang= gefefcc bilöeu ein tuüröiges Seiteuftücf 51t öen 3nquifitions= unö licreugefctjcn öes 2tltertbums. Die Behauptung, öureb, öie in öer jetzigen ,5eit gebrauchte fogenannte auimalc Cympt/e feien öie Derfyältuifje beffer geworden, ift öurdjaus unrichtig; öie Uebertragung von Kranfr/eiten ift auch bei öiefem Stoff nidjt ausgcfcbloffen; unö ir>as öiefer £ympb,e in einer Be^ie^ung Dieb ieief/t abgebt, roirö Imnöertmal öaöurcb aufgewogen, öaf öiefes proöuft ein otel gefährlicheres (5ift ift als öie frür/cr gebraud)te Kurjlympfye. Das uiirö mau aber nie eilige* ftefyen wollen. IDie toenig Beöeutung oft felbft öen aller= fdjmerften JmpffdHiöiguugen beigelegt wirö, beobad]teten wir erft fürjüdi. 3m Kanton Bern follte auf Deranlaffung öer Hegierung (ö. h,. öer lauter ih,r fidj perfteefenöen Zlerjte) öer gefefegebenöen Bet/öröe (öem ©rofjen XatbJ ein neues 3mpfgefefc mit fchärferem 3mPfsu>ang jur Beratung porgelegt werben. Icun fyatte öie Regierung einen etwas fdiwereu Stanö. Scb/ou bei früheren 2lnläffen wuröe im](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21019034_0012.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)