Die Milchdrüsen der Kuh, ihre Anatomie, Physiologie und Pathologie ... / von M.H.F. Fürstenberg.
- Fürstenberg, Moritz H.F., 1818-1872.
- Date:
- 1868
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Credit: Die Milchdrüsen der Kuh, ihre Anatomie, Physiologie und Pathologie ... / von M.H.F. Fürstenberg. Source: Wellcome Collection.
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![25. März. 1 . April. 1 5. April Morgen- niilch. Abend- tnilcli. t 0 • ej ^ bo ^ o S Mittags- niilch. Abcnd- 1 f= C r— WM c ( Abend- inilcli. Wasser 88,38 87,59 88,01 87,91 87,65 87,70 88,21 87,68 87,98 Fett 2,98 3,55 3,35 3,20 3,57 3,37 3,00 3,62 3,05 Milchzuclver 5,28 5,H 4,99 5,36 5,07 5,16 Casein und Salze 3,36 3,75 3,65 3,53 3,71 3,77 Trockensubstanz ■11,62 12,41 11,99 12,09 12,35 12,20 11,79 12,32 12,02. Bei diesem von liilt/iausen ausgeführten Versuciie zeigt die Mittag- mileli ein wenig mehr feste Bestandtheile als die Morgen- und A))endniilch. Der Unterschied ist jedoch zu gering, um den Ausspruch zu rechtfertigen, die Mitlagmilch sei bei einem dreimaligen Melken im Verlaufe des Tages die an Trockensubstanz reichste; es liewegen sich auch hier die Unterschiede in den Grenzen der hierbei stets statthabenden Scliwankungen. Ebenso geringe Schwankungen ergaben sich bei einem von Scheven unternommenen Fütterungsversuciie, den er in der Zeit vom 12. Februar bis zum 28. April ausführte. Das Mittel der Milchanalysen für diese Zeit ist für die Morgen-, Mittag- und Abendmilch folgendes: Morgenmilch Mittagsmilch Abendmilch Wasser . . . 88,46 88,16 88,30 Trockensubstanz . H,54 11,84 11,70 Bulter .... 2,69 2,94 2,82 Milchzucker . . 4,87 4,90 4,87 Case-in .... 3,15 3,27 3,21 Salze .... 0,828 0,725 0,802. Die Mittagsmilch zeigt auch in dieser Versuchsreihe ein Prävaliren der festen Bestandtheile, der Mehrbetrag ist aber auch hier so gering, dass er zu dem positiven Ausspruche: »die Mittagsmilch enthalte stets mehr feste Be- standtheile als Morgen- und Abendmilch,« nicht J)erechtigt. Struckmann'^] hat die Unterschiede, welche die zu den verschiedenen Tageszeiten gewonnene Milch bei ein und derselben Kuh wahrnehmen lässt, durch entsprechende Untersuchungen genau zu ermitteln gesucht. Die Kühe erhielten in den Monaten Februar bis April, während welcher die Unter- suchungen ausgeführt wm'den, ein Futter von folgender constanten Zusam- mensetzung. 8 Pfd. Wiesenheu = 8 Pfd. Heuwerth 10 Pfd. gutes Haferstroh = 9 Pfd. 30 Pfd. Runkelrüben =10 Pfd. 11/2 PM. Oelkuchen = 3 Pfd. 1 Pfd. Bohnenstroh . = 3 Pfd. Heuwerth 2 Pfd. Kleie . . • = ^ Pfd. 35 Pfd. Heu Werth. 1) W'iJda, Landwirthschaftliches Centralblatt I. 1858. p. 2) Pharmaceut. Centralblatt 1855. p. 695.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21717655_0062.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


