Die Milchdrüsen der Kuh, ihre Anatomie, Physiologie und Pathologie ... / von M.H.F. Fürstenberg.
- Fürstenberg, Moritz H.F., 1818-1872.
- Date:
- 1868
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Credit: Die Milchdrüsen der Kuh, ihre Anatomie, Physiologie und Pathologie ... / von M.H.F. Fürstenberg. Source: Wellcome Collection.
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![(loull.oh orkenncn lassen und in lolzlerer nur wenige kleine rundliche, das ücl.l stark brechende Kiirpercl.en bergen, daneben sind Zellen gelagert, die den Kern noch u,ive.-iintl(Tt zeig(.n, aber im Innern Fetltröpfchen besitzen die den Mdchkürperchen an Grössen gloich sind , Icrner linden wir Theile von Zellen, also solche, wo die Membran schon theilweise zerlallen, vom Kerne nichts mehr aufzulinden ist, und an Stelle des flüssigen Zelleninhaltes nur iVlilchkiirperchen von verschiedener Grösse. Viel leichter als an der Drüsensubslanz ist in dem Colostrum oder in dem bei Hyperämien etc. gelielerten Secrole der Process der Milchkörper- chenbildung zu verlolgen. Die im Colosti-um in grosser Zahl wahrnehml)aren Zellen zeigen, wie die Abbildung derselben Fig. 27 ersehen lässl, die ver- schiedenen Stufen der leitigen Metamorphose, die mit o' bezeichneten Zellen haben einen deutlichen Kern, und nur kleine dunkele Mo- lecule trüben den Zel- leninhalt, zeigen mithin noch keine deutlich wahrnehmbaren Zeichen der Metamorphose, da- hingegen ^^^rd bei den mit a bezeichneten Zel- len schon durch ein- zelne Fetttröpfchen die beginnende Umwand- lungbekundet; im noch höheren Grade ist dies mit der Zelle b der Fall, welche schon mehrere grosse Fetttröpfclien, die in Grösse die MilchkUgelchen nicht überragen in ihrem binern birgt. Die Zellen- meinbran zerfällt im weitei-en Verlauf, es werden die Fettkügelchen lieini normalen Vorgang der Secretbildung frei und zeigen sich als sogenannte Milclikügelchen oder Milchkörperclien. Die mit c bezeichnete Zelle in der an- gegebenen Figur giebt ein Bild von einer Zell(>, bei der theilweise die Mem- bran zerfallen, imd ein Theil des Inhaltes frei geworden ist. Der mit der Membran noch umgeliene Theil wird-durch die noch nicht voUsUindig der Umwandlung anheimgefalleiie Materie zusanunengehalten. Ofl bleibt beim Colostmm ein Theil des Protoplasma unverändert und führt ein Zu- sammenklel)en einiger Fett!rö])fchen herbei, wie das mit bezeichnete Agglo- merat bekundet, oder aber es behält auch nach dem Verseliw inden der Zel- lenwand der ganze Zelleninhalt seine Lage und das Ganze erscheint w ie eine Fig. 27. Colostruinköiperchen. Verg-rösserung. «'Zeljeii mit einem Kerne. a Zellen in welchen der Inhalt der Fettinetaniorphose bereits theilweise erleg-en ist. 4 Zelle die grossere Fetttrupfchen enthält, c Zelle mit theilweis zerstörter Zellenmemhran. d nnd e Zellen, welche bereits die Membran vollständig verloren haben, Colostrumkürperchen die auch als Donne'sche Körperchen bekannt sind. / Kiulinient eines solchen Kör- perchen, g und h Zellenagglomerate aus den Milchcanälen etc. stam- mend.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21717655_0078.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


