Studien über das Uterusmyom, in seinen Beziehungen zu Konzeption, Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.
- Troell, Abraham.
- Date:
- 1910
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Credit: Studien über das Uterusmyom, in seinen Beziehungen zu Konzeption, Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Source: Wellcome Collection.
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![Myom anzutreffen, in bedeutend höherem Grade bei den steril verheirateten als bei denen, die h onzipiert haben, besteht. . 01.) dies gleichbedeutend mit einer niedrigeren Konzeptionsziffer für sämtliche Frauen mit Myom als für die weibliche Bevöl- kerung überhaupt ist, lässt sich natürlich schwerlich exakt feststellen; die Myomlitteratur legt auch reichlich Zeugnis ab von den verschiedenen Auffassungen, die sich hierüber stets geltend gemacht haben: Die meisten bisher angestellten Berechnungen geben an, j dass ca. 10 % aller Ehen steril sind (8—15 % nach Simpson, j Spencer Wells, Sims, Duncan 51:204 und P. Mülleb io: 576; j 11 % nach Hofmeier 55:307; 11,5 % nach Th. Meyer 7i,; 10)- Für Prof. Essen-Möller’s Privatklientel beträgt diese Zahl, nach mündlich mir gemachter Mitteilung, 12 %] ±ür das gynä- kologische Material des Krankenhauses 9,1 %. Bei den oben (S. 32) erwähnten 201 verheirateten weiblichen chirurgischen Patientinnen betrug sie 4,4 %. Eine andere Statistik hierüber existiert, so viel ich erfahren habe, nicht für Schweden. Schätzt man indessen die Anzahl der kinderlosen Ehen all- , gemein auf 10 %, so bezeichnet dies ja einen sehr beträcht- j liehen Unterschied von den 27,8 % meiner Myompatientinnen. J Und wenn auch diese letztere Zahl ziemlich hoch ist im Vergleich mit den Zahlen einiger früherer Myomstatistiken, so ist doch die Richtung, in der sich die Ziffern bewegen, dieselbe. Und die Sache selbst ist wohl zu oft und zu deut- lich konstatiert worden, als dass ganz einfach der Zufall dafür verantwortlich gemacht werden könnte. Die Wahrschein- lichkeit derselben wird überdies durch den Umstand bestätigt, dass meine verheirateten Myompatientinnen im allgemeinnen eine Herabsetzung der Konzeption im Vergleich sowohl mit den verheirateten gynäkologischen Patientinnen ohne Myom als auch mit anderen verheirateten Frauen zeigen. Die durchschnittliche Fertilität für sämtliche verheirateten Myompatientinnen ist nämlich 1,9 oder, wenn Aborte u. dgl. mitgerechnet werden, 2,3 (auf 187 Frauen kommen 401 normale Entbindungen, 33 Aborte und 1 Tubenschwangerschaft). Bei verheirateten gynäkologischen Patientinnen ohne Myom — während der- selben Zeit beobachtet — ist sie](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b2499182x_0053.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


