Friedrich Ueberwegs Grundriss der Geschichte der Philosophie.
- Friedrich Ueberweg
- Date:
- 1880, 1881, 1883
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Credit: Friedrich Ueberwegs Grundriss der Geschichte der Philosophie. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![beruhende Werk des Diogenes aus Lüerte (in Cilicien, mn 220 n Ohr) über :trtnten Philosophen: die Schriften mehrerer f ^H^latoniker och es Porphyrius «p^AJcrog^os .Vrop.« nicht mehr erhalten) und Commentatoi en des Aristoteles, und einiger Kirchenlehrer, insbesondere ^^«^/^^«^^/^ ^l^' (Apologia und Dialogus cum Tryphone), Clemens von Alexandrien Mahn- rede an die Hellenen, Paedagogus und Teppiche, ar^a,,a«r6.s), Origenes (contra Celsum etc.) und Eusebius (praeparatio evangelica), zum Theil auch des iertul- lianus, Lactantius und Augustinus. Wichtig sind ferner die Excerptensammlungen des Johannes Stobäus (um 500), die er aus mehr als 500 gTiechischen Schrift- stellern anfertio-te, wenn auch nicht unmittelbar aus diesen. Manche Materialien ur PMlosophie finden sich auch bei Gellius (um 150, in den Noctes Atticae), Athenaeus (um 200. in der Schrift Deipnosophistae), Flavius Philostratus (um 200), Bunapius aus Sardes (um 400), Photius (um 880, im Lexicon und der Bibliotheca), Suidas (etwa um 1000, im Lexicon). Ein erst im 15. Jahrhundert ver- fasster Auszug aus Diogenes Laertius und Suidas scheint die dem Hesychius von Milet zugeschriebene Schrift zu sein: nsf^i r<I>, ncuM^c SucUfjrpa.n^u aocpwu (s. Lehrs im Ehein. Mus. XVn, 1862, S. 453-457). Bei Cicero finden wir eine ziem- lich umfassende und genaue Kenntniss der damals in Geltung stehenden phi o- sophischen Richtungen, aber nur ein unzulängliches Verständuiss der alteren griechi- schen Speculation. Höheren Werth haben die meisten historischen Angaben der Commentatoren des Aristoteles, namentlich des Simplicius, aber auch des Johannes Philoponus, Syrianus, Themistius u. A., da sie theils auf damals noch erhaltenen Schriften der Philosophen, theils auf manchen Berichten des Aristoteles und des Theophrast und anderer Autoren beruhen, die nicht auf uns gekommen sind. Fragmenta philosophorum Graecorum, ed. F. W. A. Mullach, Vol. I., Paris 1860 (poeseos philosophicae coeterorumque ante Socratem philosophorum quae super- sunt). Vol. n., ib. 1867 (Pythagoreos, Sophistas, Cynicos et Chalcidu m prioi;em Timaei Platonici partem commentarios continens). Annähernd vollständige Zu- sammenstellung der vorhandenen Fragmente und reichhaltige Sammlung von Nach- richten über die betreffenden Philosophen. Doxographi Graeci. Collegit, recensuit prolegomenis indicibusque iustruxit Hei-m. Di eis, Berolini 1879. Piacitorum scriptores insunt: Aetii de Placitis reli- mateou'fr., Epiphauii varia excerpta, Galeni historia philosopha, Hermiae irrisio gentilium philosophorum. Cicerouis historia philosophiae antiquae, ex omnibus illius scriptis collegit Fr. Gedike, Berlin 1782, 1801, 1814. Die Schriften des Plutarch tieqI rwf ngcoTwu cpLloaotpy^ant^Tuiv y.al noi> ein (cvTwf 7i£(u KvQr^valwf' ex'Aoyt] cpLloaocpuii^' argco/uctTElg iaroQixoi sind nicht erhalten. Plutarchs „Moralia enthalten für unsere Kenntniss der Geschichte der Philosophie, besonders der stoischen und epikureischen Lehren, werthvolle Beiträge. Unecht, aber wohl nicht lange nach Plutarchs Tode verfasst und ihm untergeschoben ist die Schrift Plut. de physicis philosophorum decretis libri quinque (ed. Dan. Beck. lAps. 1787, auch in Wyttenbachs und in Dübners Ausg. der Moralia des Plutarch). Die- selben werden von Diels als Auszug aus den Placitis eines gewissen Aetius an- gesehen, welcher von Theodoret, Curat. Graec. äff. neben Plutarch und Porphyrius erwähnt wird als Verfasser einer ^vi^aywyi] twu dijea-ycoiTtof. Dieselbe Sammlung hat dann auch Stobäus in den betreffenden Abschnitten ausgeschrieben. Aus derselben stammen auch manche Angaben des eben erwähnten, 457 gest., Bischofs Theodoret. Claud. Galeni Uber negi (piloaöfpov laTOQuig. (In den Gesammtausgaben der Werke des Galen; ed. Kühn, vol. XIX. Das Schriftchen ist unecht. Es stimmt von Cap. 25 bis zum Schluss, also in dem weitaus grössten Theil, ganz mit der vorgenannten pseudo-plutarchischen Schrift überein. In den echten Schriften des](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21781977_0039.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)