Die Theosophie und die assyrischen "Menschentiere" in ihren Verhältnis zu den neuestan Resultaten der anthropologischen Forschung / Jörg Lanz-Liebenfels.
- Jörg Lanz von Liebenfels
- Date:
- [1907?]
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Credit: Die Theosophie und die assyrischen "Menschentiere" in ihren Verhältnis zu den neuestan Resultaten der anthropologischen Forschung / Jörg Lanz-Liebenfels. Source: Wellcome Collection.
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![Der Urmensch bei Homer. in Peru], Marquis Wolga und Marquise Louise*), General Thom **) mit den assyrischen Baziati vergleicht, der wird nicht mehr leugnen können, dass es sich hier um ein und dieselbe Menschenart und nicht um ein Spiel des Zufalles handelt. Sie haben denselben mächtigen Ilumpf, dieselben kurzen Extremitäten, den breiten mongoliden Schädel mit den grossen, tiefsitzenden und abstehenden Ohren. Ja, die ganze Physiognomie gleicht völlig den Physiognomien der assyrischen baziati und ägyptischen Patäken. Der haarigen, den heutigen Menschen-Affen am nächsten stehenden Udumi gedenkt der Kommentar zum Dzyanbuche mit den Worten : „Sie hatten menschliche Gestalt, aber hatten die un- teren Gliedmassen bereits mit Haaren bedeckt . . .“***) Bekanntlich heisst Esaii in der Bibel auch Edoin und ist der Stammvater der als Urmenschen geschilderten Edomiter und Hori ter. Dazu kommt noch, dass in den Keilinschriften das Wort Udumu zweimal zur Bezeich- nung für die Landschaft Edoin gebraucht wird. ****) Wir wissen auch aus der Bibel, dass Esau-Edom haarig war. f) Erst nunmehr wird uns die Jakobssage ver- ständlich. Denn Esau und seine Rasse wird als die tierische Rasse verworfen, damit der höherrassige Jakob der Erbe der Verheissung werde. Ebenso begreift man den Hass Jakobs gegen die Edomiter. Schon Georg Smith sagt in seinem Buche „Chal- dean account of Genesis“, dass das Wort ,,Adam“ in den anthropogonischen Mythen nicht als Eigennamen für das ♦) ibid. S. 30. **') ibid. 43. ***) Blavatsky, l. c. 300. ♦***) Keilinachr. Bibliothek V. Band S. 190 und 353. t) Genesis XXVII, 11.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24865540_0024.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)