Über die Samyaktvakaumudî : eine eventualiter mit 1001 nacht auf gleiche Quelle zurückgehende indische Erzählung / [Albrecht Friedrich Weber].
- Albrecht Weber
- Date:
- 1889
Licence: Public Domain Mark
Credit: Über die Samyaktvakaumudî : eine eventualiter mit 1001 nacht auf gleiche Quelle zurückgehende indische Erzählung / [Albrecht Friedrich Weber]. Source: Wellcome Collection.
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![4* sowie ein andrer durch seinen Namen als Buddhist markirter Kaufmann Buddhadasa. Des Letztem Sohn Buddhasamgha trat einst mit seinem Freunde Kämadeva aus Neugier in einen Jaina-Tempel (jainacaityälaya). Da sah er die Tochter des Vrisliabhadasa, Pad- macri, mit der Gottesverehrung beschäftigt, und ward von so heftiger Liebe zu ihr ergriffen, dass alle Vorstellungen seines Vaters, dahin gehend, dass der Vater des Mädchens sie, weil sie Wein und Fleisch zu sich nähmen, als eändäla ansehe, ihm also das Mädchen nie geben werde (23 b re putra! madyamänsähärino ’smän Vrishabhadäsag cämdälavat pagyati, tava katham kanyäm prayachati ?), nichts fruchteten. Der Vater trat daher mit ihm, und zwar: Yagodharamuneh samipe* 1, zum Jaina-Glauben über (vratam grihitvä), ward danach mit Vrish. befreundet, und erlangte so in der That die Hand der Tochter für seinen Sohn. Danach traten aber nicht nur Beide wieder zum Buddhismus zurück (24a bau(d)dhabhaktau jätau)2, sondern Padmasamgha3, der guru des Buddhadasa, bemühte sich auch noch, auch die Padmagri für den Bauddha dharma zu gewinnen4 * * * * * io, jedoch ohne Erfolg. Als dann später ihr Vater starb, sagte ihr Buddhadasa, derselbe sei nach Aussage bharya Buddhadäpi B; in C andere Namen: Pamcäladege Käm(pi)lyapure Harivähano räjä, tatrai Va nagare Rishabhadäsagreshthi . . tasya bharya Cilavati, tayoli putri Pad- inagrih . . . Buddhadasa-nämä gresht(h)i . . . tatputro Budhasamghah . — den Namen Vrisliabhadasa hatten wir schon in der (ersten) Erzählung der Mitragri. 1 B 64a; liegt etwa hier eine bestimmte Persönlichkeit zu Grunde? C hat nichts davon (28 a pitriputrau Jainau jätau). 2 punar api b 0 d h a dharme lagnah B 64 b. 3 auch unter diesem Namen ist schwerlich eine bestimmte Persönlichkeit nach¬ weisbar, die hier eine Art synchronistischen Anhalt bieten könnte. — Von Interesse bleibt jedoch immerhin, dass überhaupt hier in einem Werke, das frühestens in das zwölfte Jahrhundert gehören kann (s. Note4), von den Buddhisten noch in einer Weise gesprochen wird, dass man sieht, sie hatten damals noch festen Fuss in dem Land¬ strich, wo es verfasst ward, und standen daselbst mit den Jaina noch in scharfem Conflict. 4 hierbei wird, nach den Worten: Bauddhänäm dharma eva dharmo, nä ’nyah, tathä co'ktam (und zwar von C sowohl wie von AB) ein Vers citirt (A 24b, B 65 a, C 28b), der je das Höchste in seiner Art aufführt, wie folgt: väsah cubhraui, ritur (so C, ridur A B) vasantasamayah (C, °maye A, mae B; diese Lesart wie die vorige sieht präkritisch aus!), pushpam garanmallikä (saran0 AB; wie eben), dhänushkah kusu- mäyudhah, parimalah kastüriko, ’stram dhanuh J väni (B väca A, väcä C wie eben) tarkarasojjvalä (CB, sarvara0 A) priyatamä cyämä (C, syä° AB), vayo nütanam (yauvanam Glosse in A), märgah Saug ata eva (C, esha AB), pamcainalayä gitih, kavir ViliianahjJ; unter Vilhana (so ABC, nicht B°) ist wohl der Verfasser des Vikra- mänkacarita, nach Buhler (Vorw. p. 23. 1875) verfasst AD 1085, zu verstehen, und damit ein terminus a quo für ABC gegeben. Leider nicht zugleich auch ein ter- minus ad quem, da ein solcher versus memorialis beliebige Zeit nach seiner Abfassung citirt werden kann. — Klatt monirt freilich, dass es auch noch einen späteren Vilhana, der zudem kavigin genannt wird, giebt, Zeitgenosse des Agädhara (c. samvat 1250 —1300, AD 1194 —1244), s. Räm. Bhandarkar Report 1883/84 p. 104. io5- 391 v- 6. 7. Peterson Rep. 1883/84 p. 86n; cf. auch F. E. Hall J. Ann. O. Soc. 7, 33, 8 (Inschrift vom samvat 1270, und zwar als: mahäsamdhi|vigrahika] be-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30473275_0021.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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