Schwärmer und Schwindler zu Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Eugen Sierke.
- Eugen Sierke
- Date:
- 1874
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Credit: Schwärmer und Schwindler zu Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Eugen Sierke. Source: Wellcome Collection.
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![fonnte. (S*r I;at mir aud; reriprod)ett halb mteber p fommen ♦.. * OTetn laffen (Sie un§ je^t über 5Inbeve^ f^red^en! Qß i[t ]o lange, bag id^ mit Semanb auö (Sd^treben jufammengetroffen bin unb bottenb^ mit einem jungen 2tfabemi!er! kommen (Sie (^ier herein unb fe^en (Sie fi(^ in mir! Somit fann id; 3I;nen bienen? 2tber perft geben 0ie mir 9?ebe unb ^tntmort über %iUß unb 3ebc^ in ber |)eimatt;, 2ltte^ unb 9leneöd' — „Unb nad^^er,'' fo fä^rt ber 3^uge unb ^eric^^U erftatter ber Scene p einem feiner vertrauten greunbe fort, von beffen 2i)(ipen 5Itterbom bie (^rp^lung erhielt, „nad):^er oerna:^m id^, mä^renb ber ganzen 3^^!^ meinet 3iif^ii^J^ßnfein6 mit bem fonberbaren (^rei6, ben id^ feitbem mehrere 3)^ate befud^te, nid^t ba^ minbefte (Srftannen^^ mert^e, ausgenommen feine unerhörte ®ete:^rfam!eit in atten ber menfdt)tic^en Siffenfd^aft unb gorfd^)ung, (^r berührte na^^er niemals me^r ettoaS Uebernatürlid^eS ober 33ifionäreS. So verrüdt er mir au(^ Einfangs erfd^ienen mar, fo fc^ieb id^ bod^ von i^m mit ber größten ^anfbarfeit, fomo^t für feine ftetS im (;öd^ften ®rabe geteerte Unter(;altung, als auc^ für fein in Sort unb S^l;at fid; ftetS gleid} bleibenbeS rüdl;altlofeS So^lmollen — unb über^au|3t mit ber größten ißemnnberung, obgleid^ oermifc^t mit bem (iöebanern, bag, in einem gemiffen ^un!t, eine Schraube in bem e^rmürbigen SSHanne 'fo ^än^lid^ verloren ober ausgefallen mar.. (Sin fe^r adf>tbarer unb an^erbem burd^auS unbefangener unb vornrt^eilsfreier 3}|ann, auf beffen 3^i^Sttig mir nod^ f^äter in auS^ fü^rlic^er Seife recurriren merben, liefert in einem Sd^reiben, in bem er ebenfalls einen iBefud; bei Smebenborg fd^ilbert, nod^ meitereS 2)hterial pr iBeurtl;eilung beS munberlid^en ^anjeS. ^er ißrieffd^reiber l^eigt (Suno unb mar ein mo^lfituirter Bürger p 5lmfterbam, ber neben feinem faufmännifd^en iöerufe nod; aller(^anb öieblingSftubien, nament^ lid^ t:^eologifcf>e p treiben Smebenborg von früher l;er fannte. (Sr befd^reibt feine (Sinbrüde von bem iBefud^e im golgenben: ... „^ermid^enen ^^onnerftag befud()te ic^ il;n unb fanb i^n mie ge^ mö^nlic^ beim Sd^reiben. ^r erp^lte mir, ba§ er fid^ benfelben DJlorgen brei Stunben lang mit bem verftorbenen ^önig von Sd)meben unterrebet (^abe. Sd^on am SJlittmod^, als geftern, l;abe er i^n bort angetroffen, ba er aber gefe^en, bag er in ein tiefeS (^efpräcb mit ber nod^ lebenben Königin vermidelt gemefen, (^abe er (Smebenborg)](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29003313_0035.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)