Schwärmer und Schwindler zu Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Eugen Sierke.
- Eugen Sierke
- Date:
- 1874
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Credit: Schwärmer und Schwindler zu Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Eugen Sierke. Source: Wellcome Collection.
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![befonbere^ 23ex‘trauen genog, erl^ielt einen- ^e]d;etb, bcr bev Saf;xv ^eit iüenigften^ in entf^tad;. ©inebenborg, inenn man i^n megen bev nämUd;en Angelegenheit intevbellivte, ebenfalls beten $Ricbtigfeit betätigte nnb babei ebenfalls mel;teve 25atianten gelten lieg, fann i^m nid^t pni ^Sotmntf gemad;t metben. Al6 ein 3)^ann von ^act — biefe (5igenfd;aft fann i^m nii^t abge|'btod;en metben — bemahtte audh et über ben n)al;ren «Sadhrerhalt ®el;eimnig, meil et bie Königin nid^t com^romittiren mollte. (Sine fo belicate 0ad;e mie bie in 9^ebe fte^enbe eignete fid; einmal nid^t für bie 0effentlid;feit !l^ag er ber tönigin bie lantere Sa^h^h^^l mittheilte, oh)ne babei feine ißifionen mit in^ ^b^el ^n bringen, bemeift mohl ihre fidh an6 ber vom 0^eid;^rat^ an fie gerid)teten gefährlid;en X:ro^nng redht mohl motbiren lägt Aßie übrigen^ bie ©ntftellnng bei fold)en von SO^nnb 031nnb gehenben SDlittheilnngen mitmirft — bafür bietet biefe ^efd;id;te ein gan^ auffällige^ ^eif^iel 3n ber S^afel’fdhen Sammlung finben fidh nämlid; nid;t Weniger alö ein rollet ®n^enb rerfdbiebener iDarftellnngen biefe^ einen 3Sorgangeö vor, bie alle mit ber ^rätenfion unbebingter (^laubmürbigfeit nnb ßit^^^^öffigfeit anftreten nnb gleich^ mc^l allefammt ungenau, ja einige babon fogar gan§ ent ft eilt finb«*) gaft baö 3^ämlid;e gilt von ben X)arftellungen, meldhe eine Streite (Senfation^gefdhidbte über 8trebenborg betreffen. !l)er ^ern ber^ felben ift folgenber: T)ie Sitttre eine^ in 0todholm irohnenben ^Dijjlomaten, grau ron SDIarterille, trnrbe fürs nad; bem ^obe ih>re^ (^ema^lö ron einer §anbel^firma tregen einer angeblid) nod; rüdftänbigen gorbernng monirt, ron ber fie trugte, bag fie bereite getilgt fei. !l)a fie bie be^üglidhe Ouittung inbeffen nidht finben fonnte, iranbte fie fid; in i^rer D^^ath^ lofigfeit an ^trebenborg in ber Abfidht, il;n in bitten, er möge ben (^eift beö SSerftorbenen befragen, tro fid) bie Quittung befänbe. @treben^ borg irillfahrte i^r nnb trat fo glüdlid;, ihr halb baranf angeben in fönnen, bag fid; bie Quittung in einem geheimen gad;e in bem ®^reib^ tifdh ihtre^ rerftorbenen (hatten rorfinbe. 3}^an fud;te nnb — bie Qnit^^ *) :£aict, UrfunfcenI8.32ff., 82f.,96f., I04ff., 128f., 133g., 140 g., 181.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29003313_0049.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)