Schwärmer und Schwindler zu Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Eugen Sierke.
- Eugen Sierke
- Date:
- 1874
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Credit: Schwärmer und Schwindler zu Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Eugen Sierke. Source: Wellcome Collection.
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![and) bte nämüd^e ®e[ta{t unb ba^ nämliche 5(u^fef;en, ja bte nämltd;e ^leibung, bte er l;tcr ^atte. ^aftmä^kr, f^uftbarfeiten, menfc^ltd^e ^e^ ruf^arten unb nten]c^M;e6 Treiben finbe fic^ bort iuteber, al[o anc^) inenfc^M)e ^^en. btefer ^ebanfe geeignet fein möchte, mand)en ^^emann ron rornt;erein mit feiner öet)re in einen unberfb^ntid^en (Sonflict 5U bringen, fc^cint er in (Ertragung gebracht in ^aben, ba er nämticb bemerft, bc§ nur biejenigen (S^ien im §immel erneuert mcrben, U)elcf)e feigen auf (Srben eine rodftänbige Harmonie gehabt (gütb^e ^^en feien eben f(bon mä^renb be^ irbifd^en ikben^tauf^ im §immet geftiftet morben unb bemgemä^ rodfommem ißei meitem bie meiften irbifc^en (S^ebünbniffe febod^ feien nur auf (Srben o^ne ^immtifd;e '^or^erbeftimmung geftiftet unb ba^er nn^rmonifd^, ^iefe festeren mürben nur in ben feltenften gölten im §immel miebcr== erneuert. 2Benn aber bod), fo beftönben fie bort nid^t lange; e^ träten 3miftig!eiten ein, bie halb in einer 5luflöfung beö iBünbniffeö fül;rten unb feber oon beiben 2:^>eilen fuc^e fid^ bann benjenigen hatten, ber feiner gnbioibualitöt entf;}red^enb fei. (Sine fold^e (S^e fei bann eine t;immlifd)e, bauernbe. Sie e^ aber gehalten merbe, toenn sufötlig ein (^atte mef;rmal^ oer^eirat^et unb jmar glüdflid) oer^eirat^et getoefen, ma^ ja au^ nid)t all^u feiten oorfommt — barüber bleibt un^ unfer ^ro^^et bie Intmort fd^ulbig. — emebenborg biefe feine gbeen mit ber größten Unbefangenheit and; in (^egenmart 5lnbrer münblid; au^einanberjufe^en, menn man i^n barum anging. 5llö er toieberum einmal bei ber ^önigl. !i:afel fid) auf eine bezügliche ^itte einer “iPrin^ Zeffin hi^tüber au^ff^rad), mad)te gemanb ben f^öttifchen (Sinmanb, bag man, ba man im ^immel ebenfo fbUfr, bei ber irbifd^en 2^afel, ebenfo au^föhe unb aud^ ebenfo ff3red)e mie hkr, mögli^enfalt^ ficb be^ reit^ im §immel befönbe ohne e^ in toiffen. (Sold)e Querfragen fonnte (Smebenborg aber in ber Siegel nid)t oertragen. Ser an ihm ztt^rifelte ober ihm galten ftellte, h^tte eö mit ihm oerborben unb (^loebenborg fihnitt bann burd) plöp(he6 Schmeigen bie fernere (Sonoerfation meift ab. Qod) fehren mir mieber jurüd zu ih^i unb feinen ^eiftern. 5llle 5ln!ömmlinge in ber (^eiftcrmelt überhauf?t merben nad^ feiner 33erfi(hernng geprüft nnb fommen entmeber zu benen, bie zum §im^ mel, ober zu benen, bie zuv |)ölle oorbereitet merben; fobann merben fie entmeber bei guten ^efetlfd)aften oon ^rab zu ®rab oolk 4*](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29003313_0063.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)