Schwärmer und Schwindler zu Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Eugen Sierke.
- Eugen Sierke
- Date:
- 1874
Licence: Public Domain Mark
Credit: Schwärmer und Schwindler zu Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Eugen Sierke. Source: Wellcome Collection.
65/478 (page 53)
![(Sngel nid;t genug bextnunbetn, unb nod; ntc!;v, ba^ bic (5r;viftcn bcm §immc( md^)t ba^ ^eringfte iniffen, ba fold^eö bod} ba^ §)au^tftüd ber !i^e^rc in bet titd;c ift Unb ttetl fotd)e Unlbtffenl^ett (;ett|d;t, :^aBen fie fid) bon ^etjen gefreut, ba^ e^ bem §etrn Be:^agt ^aBe, nunme^^t nte^t boni §)tmmet unb bon ber §ö(Ie ^n offeuBaren, unb baburd^, ibenn e^ ntögüd^, bie ginfterni^ jn berfd)eud^en, bic bon 2^ag jn ^ag antt)äd^)ft, locit bie ^ird^e fid; jnm (5nbe neiget iDeötoegen tooden fic, bag id; anö i^rem 0}lunbe berfid;ere: ba^ in bem ganzen §imme( fein (Sngel fei, ber iin Einfang erfd;affen mar, nod^ aud^ in ber §öde ein einziger I^eufel, ber borB;cr ein (5ngel be^ öid^t^ getoefen unb ge^ ftür^t ift, fonbern bag ade, fomo^I int §imntel aU in ber 5öde bom inenfd^UdBen (^cfd^(cd;t finb.^' 9]oc^ ungeheuerlicher aBer finb bie !^arftedungen, bie unfer 0eher bon ber 9^atur unb ben iBetoohnern ber ^immeMörf^er gieBt Sa^ er hmrin leiftet, geht gerabeju in^ 9llBerne. @agt er bo(h unter 5lnberm, bic ^onbBemohner feien 'i|3t;ginäen, bic fo füri^terlich fd;reien fönnten, bag man barüBer baö ®ehör berlieren möd;te, fie feien fo hurtig unb Behenb, mie bie §einjelmännd;en unb trügen cinanber toic bie ^uBen rittlings auf bem D^üden! Ser bie DJlengc ähnlid;er 9lBfurbitäten an^ feinen gefammten 'Sd;riften jnfammenfteden loodte, fönnte bamit allein einen ganzen ^anb füllen. Wlan fühlt fid^ angefid^tö berfelBcn ^n bem 3ln^^= rufe gebrnngen: „Seld^’ eblcr ®eift ift h^i^ jerftört! Sie nieberbrüdenb mn^te auf einen borurtheil^freien ^enrtheiler bie Sahr^ nehmnng mirfen, bag einer ber BegaBteften günger ber Siffenfd;aft, ein sodann bon feltcner 23ielfeitigfeit nnb einem immenfen Siffen ^u einem Starren gemorben, ber feine eigene ^erfon bnreh feine ^h^uta^ ftercien bem ^ef^otte nnb ber 3Scrachtnng ^rei^ gaB, inbem er ^Dinge ^n*ebigte, bie. aller Siffenfd;aft nnb Sahrheit §ohn f^rad;en! Senn mir im ^lad;folgenben fd)lieglid) nod; einige oon ben Be^ merfen^mertheften «Steden an^ bem Serfe: „§)immel unb |)öde'' au^jug^meife anführen, fo bürftc mohl für bie iBebürfniffe nuferer ^efer hiulänglid)cö Genüge gefd;afft fein. Sollten mir eine ooll^ ftänbige iBlumenlefe aller Shorheiten unb 33erfchroBenheiten geBen, bie fid; allein in biefem 580 Detaofeiten nmfaffenben ^nd;e finben, fo mürben mir fid;erlicB nnfre i^efer berart ermüben, bag fie bie ^eetüre](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29003313_0065.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)