Schwärmer und Schwindler zu Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Eugen Sierke.
- Eugen Sierke
- Date:
- 1874
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Credit: Schwärmer und Schwindler zu Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Eugen Sierke. Source: Wellcome Collection.
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![* tDeit flutet fid? surüdUeg. — 3ni floateten Verlaufe bet terpelen f|)cculatibc barauf, bte (SttcbcnBütgtfd;en Öc(;ren unb ^tunbfälje mit bcuen ^JJZe^met^ comBimten unb barau^ eine neue ej:egeti]b^e (2i>ielart p jö^nffen, me(d)e nod; me^t staubige an fid; p loden oerfbtad;, alö borget jebe bet Beben 9?ibtnngen getrennt cö oetmodb i;atte. — 9tocB fpöter oetquidte man ba^ fo gewonnene neue ^robnet mit fteimanterifcBem ^eremoniet, ba^ man natürlid; für ben Beftimmten eigene pgeftn^t ^atte, nnb fo entftanben toieberum neue SSariationen beö Sl^Bftici^mnö, bie abermals in teilten (^tuB^ nnb ^efcüfd;aften ge))f(egt nnb ioeiter an^geBant tonr^ ben. 3Bir fel;en, bag mir ^ier bor einem ÖaBbrint^ bon ge^^eimen <Sct)Ieidv nnb Srrtbcgen fielen, beffen 33erfotgung Bi^ in feine letzten nnb nnfd;einBarften In^tänfer Beinat;e pr Unmoglii^feit mirb. — ^n^ bem 23orau^gefc^idtcn mirb aber bie 9tot^menbig!eit erfi(^^tti(f) gemorben fein, me^t;aIB mir nn§ eben an biefer @tette mit DJIe^mer merben Befd^äftigen müffen. 2)bömer mar feinet fd;le(^ter== bing6 glauben mn^, fein unbegabter, menn and; mo^l fein fo fenntni6reid;er nnb fi^arffinniger, um fic^ bnre^ bie 5ln§üBnng ber mebicinifd;en Siffenfd^aft, fo mie fie Bislang Befd;affen mar, in Be^ fonberem 0in^m nnb 5lnfel;en enporparbeiten. ^a^ il;m aber fd;merlid;) Beftritten merben fann, ift eine fd^arfe ^eoBad;tung§gaBe unb eine Bebcntenbe DJlenfi^enfenntni^. Sir merben im 9iad^folgen^ ben Belege bafür Bringen. dx ftammt an^ ^d^maben, auö bem ®orfe Sgnan^. (in ber ^tä^e oon d-onftanj) nnb ift am 23. 2)ki 1734 geboren. (Seine (gltern maren fd;lid()te öeute ol;ne Bemittelnng nnb (Gilbung; ber ^ater l;atte eine gorftanffef)erftelle inne unb ftanb im Xiienfte be6 iBifd^of^ oon (Eonftanj. — ^ie fd;öne Dlatnr nnb bie ungel^inberte iBemegnng in Salb nnb glnr Ratten in bem Knaben fd^on frü^e eine Befonbere Vorliebe für lanbfd^aftlid;e ^leije entmidelt nnb feinen Sinn ber 9latnr pgelenft. Sid; felBft üBerlaffen ftreifte er oft tagelang auf Siefen nnb gelbem ober an ben Ufern beö 9^1^eine§ um^ l;er, lanfd()te bem 93turmeln ber ^ä(^e, bem Summen ber ^äfer nnb Betrachtete mit 2lnfmer!famfeit feltfame ‘ißflanjengebilbe ober eigene' artig geformte Steine. So mürbe fein @eift fd;on oon frühefter](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29003313_0083.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)