Die Verletzungen der Arteria mammaria interna : Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Grades eines Doctors der Medicin verfasst und mit Bewilligung einer hochverordneten medicinschen Facultät der Kaiserlichen Universität zu Dorpat zur öffentlichen Vertheidigung bestimmt / von Friedrich Vosz ; ordentliche Opponenten B. Körber, L. Stieda, E. von Wahl.
- Vosz, Friedrich.
- Date:
- 1884
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Credit: Die Verletzungen der Arteria mammaria interna : Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Grades eines Doctors der Medicin verfasst und mit Bewilligung einer hochverordneten medicinschen Facultät der Kaiserlichen Universität zu Dorpat zur öffentlichen Vertheidigung bestimmt / von Friedrich Vosz ; ordentliche Opponenten B. Körber, L. Stieda, E. von Wahl. Source: Wellcome Collection.
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![sein. Pat. giebt sich allen möglichen excesseri bin, erkrankt plötzlich heftig und geht in 48 stunden zu gründe. Tod .am 11. I. 1819 an pleuritis und pericarditis. Die beiden wunden waren vernarbt, die fistel bestand noch. Die beiden enden der mainm. waren vollständig obliterirt ]). 2. H. Palmer (Barn.es and Otis pg. 523). Ephraim Guyer 26 a. n., verwundet am 1. VII. 1863 .„by a conoidal musket ball, which fractured the humerus „and passed along the clavicle and lodged behind the edge of .„the sternum, upon the internal mammary artery. “ Pat. wurde 'bis zum 18ten im feldhospital behandelt, dann nach York transfe- rirt, wo er am 23. VIII. ankam. Hier erfolgte aus der mamm. teine nachblutung Yon c.20 unzen. Application von kälte und compression. Pat. starb am 24. VIII: Keine section. I. und II. rippe. 3. Barnes and Otis pag. 523. • John B. 20 a. n., verwundet den 3. VI. 1864 „the ball 1) U n g e r führt ausser diesem, bei ihm als Nr. 7 enthaltenen, noch einen zweiten fall von Larrey an nach einem bericht von Brosse (Merkwürdige Brustverletzung. Magaz. f. d. ges. Heilk. von Rust. 1819 t. VI pg. 155). 'Obgleich beide fälle in mancher wichtigen beziehung dif- feriren, so sprechen doch übereinstimmende daten dafür, dass ein und derselbe kranke zweimal beschrieben ist. Die kurze notiz lautet: „Ein königlicher Gardist erhielt „in Paris im Duell mit einem geraden, zwei Finger beei- lten Dragonersäbel durch Hinaufrennen eine höchst merk* „würdige Verwundung. Das schneidende Instrument war .„zwischen der zweiten und dritten Rippe der linken Seite, „dicht am Brustbein, dasselbe an seinem äusseren Rande „zwei bis drei Linien einschneidend hineingedrungen und „hinten am Rücken, ebenfalls zwischen zweiter und dritter „Rippe links, zwischen Wirbelsäule und scapula heraus- „gekommen. Die Art. mamm. int. war verletzt, die Lunge „durchbohrt, und es war nur zu verwundern, dass die „Aorta nicht ebenfalls durchstossen war. Wahrscheinlich ,,ist der Säbel gerade durch den Bogen der Aorta gegan-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22329845_0037.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)