Ein kasuistischer Beitrag zur Lehre von dem cirkulären Irresein / Georg Koehler.
- Koehler, Georg.
- Date:
- 1889
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Credit: Ein kasuistischer Beitrag zur Lehre von dem cirkulären Irresein / Georg Koehler. Source: Wellcome Collection.
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![Das Intervall. In welcher Weise die beiden Anfälle in einander über- gehen, wie die Zeit sich verhält, die zwischen beiden liegt, und besonders wie man sich darnach ein besondres Krank- heitsschema konstruiert: das sind Fragen, die schon von den Ersten, die dem cirkulären Irresein durch ihre Be- schreibungen zur Anerkennung einer Krankheitsform für sich verhalten, mit grossem Interesse behandelt wurden. Das erste Schema das A n c e a u m e und F a 1 r e t entwarfen, war folgendes Manie Intermittence Melancolie Intermittence Manie etc. etc. eine Form, die man als folie intermittente ä formes alternes, oder als folie circulaire bezeichnete. Doch schon sehr bald wurde diese Anordnung bekämpft durch Baillarger, der ihr gegenüber eine andre aufstellte, die folie ä double forme: Manie melancolie | acces] Intermittence Manie melancolie [acces] Intermittence L intermittence narrive qu’apres Tevolution des deux periodes, c est ä dire apres l’acces complet“ sagte er mit giossei Bestimmcheit, wahrscheinlich in der Absicht durch diese neue Gruppierung die Krankheitseinheit besser zu demonstieren und zu zeigen, dass diese beiden entgegen- gesetzten Erscheinungsbilder doch eng zusammengehörig ein Krankheitsstadium bilden, zu welchem als zweites Glied die Intermittence hinzutritt. Beide Forscher haben eine ei le von Anhängern gefunden, doch nahmen auch vie e zunächst eine Mittelstellung ein, indem sie beiden oren echt gaben, und darnach zwei verschiedene ormen \on ciikulärem Irresein klassifizierten: zu diesen](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b2476209x_0045.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)